Hubertz will nicht mit Baby im Bundestag reden

11. November 2025
1 min Lesezeit

Hubertz will nicht mit Baby im Bundestag reden

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Mutterschutzzeit im Bundestag Berlin

() – Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) will nicht mit Baby im Bundestag sprechen.

„Das habe ich nicht vor“, sagte die SPD-Politikerin, die im Januar ihr erstes Kind erwartet und ab Dezember in den Mutterschutz gehen wird, den Funke-Zeitungen. Jüngst hatte die Grünen-Politikerin Hanna Steinmüller für Aufsehen gesorgt, als sie eine Rede im Parlament mit Baby in der Trage hielt. Hubertz nannte den Moment „historisch.“

Hubertz ist erst die dritte Ministerin, die während einer Amtszeit ein Kind bekommt. Vor ihr wurden Kristina Schröder (CDU) und Manuela Schwesig (SPD), beide jeweils als Familienministerinnen, im Amt Mutter. Schröder sorgte 2011 für Aufsehen, als sie ihr Baby mit ins Ministerium brachte. Hubertz will nun die acht Wochen nach der Geburt in den Mutterschutz gehen. „Danach lässt es sich aktuell noch nicht erahnen, wie die Situation ist und welche Bedürfnisse das Baby haben wird. Aber natürlich werde ich mit meinem Kind unterwegs sein, ob im Bundestag oder im Ministerium“, sagte sie.

Mit Blick auf die Anfeindungen, die sie im Netz nach Bekanntgabe ihrer Schwangerschaft erlebte, sagte Hubertz: „Ich möchte mich davon nicht unterkriegen lassen. Wir müssen dagegenhalten, damit wir diese Diskussion in zehn Jahren nicht immer noch führen müssen. Ich habe gedacht, wir wären im Jahr 2025 schon weiter.“ Juristisch vorgegangen sei sie gegen die Kommentare aber nicht. „Nein, es waren keine Morddrohungen, sondern blöde Kommentare. Da ist meine Devise: drüberstehen und es nicht zu nah an mich heranlassen.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Verena Hubertz am 07.11.2025

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Verena Hubertz möchte nicht mit Baby im Bundestag sprechen.
  • Sie wird im Januar ihr erstes Kind erwarten und geht im Dezember in den Mutterschutz.
  • Hubertz ist die dritte Ministerin, die während ihrer Amtszeit ein Kind bekommt.

Warum ist das wichtig?

  • Bedeutung von weiblicher Sichtbarkeit und Vereinbarkeit von Beruf und Familie in politischen Ämtern
  • Notwendigkeit, traditionelle Rollenbilder in der Politik zu hinterfragen und zu verändern
  • Stärkung der gesellschaftlichen Akzeptanz für Elternschaft im Berufsleben

Wer ist betroffen?

  • Verena Hubertz (Bundesbauministerin, SPD)
  • Kristina Schröder (ehemalige Familienministerin, CDU)
  • Manuela Schwesig (ehemalige Familienministerin, SPD)

Zahlen/Fakten?

  • Hubertz geht im Dezember 2025 in den Mutterschutz.
  • Sie erwartet ihr erstes Kind im Januar 2026.
  • Hubertz ist die dritte Ministerin, die während ihrer Amtszeit ein Kind bekommt.

Wie geht’s weiter?

  • Hubertz geht ab Dezember in den Mutterschutz.
  • Nach der Geburt wird sie mit ihrem Kind im Bundestag oder Ministerium unterwegs sein.
  • Sie plant, sich von Online-Anfeindungen nicht unterkriegen zu lassen.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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