Gartenbesitzer in Deutschland fördern verstärkt Artenvielfalt

13. Juni 2026
1 min Lesezeit

Gartenbesitzer in Deutschland fördern verstärkt Artenvielfalt

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Engagement für Biodiversität in Deutschland

Frankfurt/Main () – In setzen sich Gartenbesitzer zunehmend für den Erhalt der Artenvielfalt ein. Eine Befragung von KfW-Research ergab, dass 93 Prozent der Haushalte mit Garten auf den Einsatz von Pestiziden und synthetischen Düngemitteln verzichten. Zudem wählen 79 Prozent der Haushalte gezielt Pflanzen aus, die heimischen Vögeln als Nahrung dienen.

Darüber hinaus vermeiden 81 Prozent der Gartenbesitzer invasive, gebietsfremde Pflanzenarten. 82 Prozent der Haushalte platzieren Nisthilfen oder Futterstellen in ihren Gärten. Fast die Hälfte der Haushalte mit Garten setzt alle vier Maßnahmen des naturnahen Gärtnerns um. Laut KfW-Research besaßen 60 Prozent der 41 Millionen Haushalte in Deutschland einen Garten, wobei diese in ländlichen Gebieten häufiger vorkommen.

„Biodiversität ist ein harter ökonomischer Faktor“, sagte Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW. Denn nur eine intakte Natur stelle dauerhaft Trinkwasser, Nahrung, Medizin und fruchtbare Böden bereit und biete Schutz vor Hitze und Überschwemmung. „Etwa zwei Drittel der EU-Wertschöpfung sind abhängig von diesen Ökosystemleistungen, und ihr Verlust birgt ernste Wachstums- und Inflationsrisiken.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kleingarten (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • 93 Prozent der Haushalte mit Garten verzichten auf Pestizide und synthetische Düngemittel.
  • 79 Prozent wählen Pflanzen aus, die heimischen Vögeln als Nahrung dienen.
  • 82 Prozent platzieren Nisthilfen oder Futterstellen in ihren Gärten.

Warum ist das wichtig?

  • Förderung der Artenvielfalt durch naturnahes Gärtnern
  • Schutz der ökologischen Grundlagen für Nahrung, Wasser und Lebensraum
  • Vermeidung von wirtschaftlichen Risiken durch Verlust von Ökosystemleistungen

Wer ist betroffen?

  • Gartenbesitzer in Deutschland
  • Haushalte mit Garten
  • Bewohner ländlicher Gebiete

Zahlen/Fakten?

  • 93 Prozent der Haushalte mit Garten verzichten auf Pestizide und synthetische Düngemittel
  • 79 Prozent wählen Pflanzen, die heimischen Vögeln als Nahrung dienen
  • 60 Prozent der 41 Millionen Haushalte in Deutschland besitzen einen Garten

Wie geht’s weiter?

  • Förderung der Artenvielfalt durch gezielten Pflanzenanbau
  • Weitere Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität in Gärten umsetzen
  • Diskussion über den Wert der Ökosystemleistungen vertiefen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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