Gesellschaft: AfD-Umgang mit Inklusion in Hannover
Hannover () – Die AfD-Fraktion im niedersächsischen Landtag hat der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen vorgeworfen, ihr Amt für Schmutzkampagnen zu missbrauchen. Das teilte die Fraktion am Samstag in Hannover mit.
Anlass ist eine Schrift des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR).
Die Landesbeauftragte hatte die Schrift als „richtig und wichtig“ bezeichnet und dem Autor die Gelegenheit zu einem Online-Vortrag vor dem Inklusionsrat gegeben. Dazu sagte die sozialpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion, Delia Klages: „Der AfD, ihren Mitgliedern und Wählern zu unterstellen, dass sie den Verbrechen der Nationalsozialisten nacheifern würden, ist monströs und abstoßend.“ Die Schrift werfe der Partei eine an Nationalsozialismus orientierte „Gewaltherrschaft“ vor – das sei Verleumdung und verharmlose die Gräuel der Nazis.
Klages betonte, die AfD setze sich für die Stärkung von Behindertenwerkstätten, die bessere Honorierung pflegender Angehöriger und den Abbau bürokratischer Hürden ein.
Gegenseitiger Respekt sei wichtig. „Wir sollten gemeinsam ausloten, was wir für Menschen mit Behinderungen tun können. Parteipolitische Diffamierungskampagnen haben hier nichts zu suchen“, sagte Klages
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | AfD-Logo (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Die AfD-Fraktion im niedersächsischen Landtag wirft der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen vor, ihr Amt für Schmutzkampagnen zu missbrauchen
- Anlass ist eine Schrift des Deutschen Instituts für Menschenrechte, die von der Landesbeauftragten als „richtig und wichtig“ bezeichnet wurde, worauf die AfD Verleumdung und Verharmlosung der NS-Gräuel kritisiert
- Die AfD fordert stattdessen gegenseitigen Respekt und will gemeinsam ausloten, was für Menschen mit Behinderungen getan werden kann
Warum ist das wichtig?
- Die Kritik betrifft den Umgang mit einem Thema für Menschen mit Behinderungen und kann Vertrauen in inklusive Angebote beeinflussen
- Öffentlich geführte Vorwürfe und Diffamierungskampagnen sind wichtig, weil sie Zusammenarbeit behindern und Respekt zwischen politischen Akteuren untergraben können
- Die AfD nennt als Kernthemen die Stärkung von Behindertenwerkstätten, bessere Bezahlung pflegender Angehöriger und den Abbau bürokratischer Hürden, was für die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen relevant ist
Wer ist betroffen?
- Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen
- Menschen mit Behinderungen
- AfD-Fraktion im niedersächsischen Landtag
Zahlen/Fakten?
- AfD-Fraktion im niedersächsischen Landtag wirft der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen Missbrauch ihres Amts für Schmutzkampagnen vor
- Anlass ist eine Schrift des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIMR)
- AfD nennt Ziele: Stärkung von Behindertenwerkstätten, bessere Honorierung pflegender Angehöriger, Abbau bürokratischer Hürden
Wie geht’s weiter?
- Die AfD-Fraktion kündigt an, dass sie künftig gemeinsam mit anderen ausloten will, was für Menschen mit Behinderungen getan werden kann
- Die AfD fordert, parteipolitische Diffamierungskampagnen zu beenden
- Die AfD hebt ihre Forderungen hervor: Stärkung von Behindertenwerkstätten, bessere Honorierung pflegender Angehöriger und Abbau bürokratischer Hürden
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