Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Afghanische Aufnahmezusagen in Deutschland
Berlin () – Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will weitere 535 Afghanen mit einer noch bestehenden Aufnahmezusage aus Pakistan nach Deutschland holen. „Es handelt sich aktuell noch um 460 Personen, die sich im Bundesaufnahmeprogramm befinden, und 75 Personen, die sich im Ortskräfteprogramm befinden und sich derzeit in Pakistan aufhalten“, sagte der Minister dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Donnerstagausgaben).
„Das sind Personen, bei denen wir davon ausgehen, dass die Einreise nach Deutschland erfolgen wird. Wir haben ein Interesse daran, dass das möglichst schnell abgearbeitet wird und sind darüber mit den pakistanischen Behörden im Austausch“, so Dobrindt. „Wir wollen das so weit wie möglich im Dezember abschließen. Es kann aber auch sein, dass es noch einzelne Fälle gibt, die wir im neuen Jahr bearbeiten müssen.“
Zuletzt waren zwar mit einem von der Bundesregierung organisierten Charterflug 160 Afghanen nach Berlin gekommen. Laut Bundesinnenministerium handelt es sich um 154 Menschen aus dem Bundesaufnahmeprogramm. An Bord der Maschine war ferner eine frühere Ortskraft mit fünf Angehörigen. Allerdings waren dem Flug erfolgreiche Klagen von Betroffenen auf Erteilung eines Visums vorausgegangen.
Rund 650 Menschen aus Afghanistan, die Zusagen über eine „Menschenrechtsliste“ erhalten hatten, bekamen vergangene Woche eine endgültige Absage von der Bundesregierung – mit der Begründung, „dass kein politisches Interesse zur Aufnahme mehr vorliegt“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Alexander Dobrindt am 17.12.2025 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will 535 Afghanen mit Aufnahmezusagen aus Pakistan nach Deutschland holen.
- 160 Afghanen sind bereits mit einem Charterflug nach Berlin gekommen, inklusive 154 aus dem Bundesaufnahmeprogramm.
- Rund 650 Afghanen erhielten eine endgültige Absage von der Bundesregierung.
Warum ist das wichtig?
- Unterstützung gefährdeter Afghanen durch Aufnahme in Deutschland
- Schneller Abgleich und Austausch mit pakistanischen Behörden zur Beschleunigung des Prozesses
- Wichtigkeit humanitärer Verantwortung und politischer Handlungsspielraum in der Flüchtlingspolitik
Wer ist betroffen?
- 535 Afghanen mit Aufnahmezusage aus Pakistan
- 460 Personen im Bundesaufnahmeprogramm
- 75 Personen im Ortskräfteprogramm
Zahlen/Fakten?
- 535 Afghanen mit Aufnahmezusage aus Pakistan sollen nach Deutschland geholt werden
- 460 Personen im Bundesaufnahmeprogramm, 75 im Ortskräfteprogramm
- 650 Menschen aus Afghanistan erhielten eine endgültige Absage von der Bundesregierung
Wie geht’s weiter?
- Weitere 535 Afghanen sollen nach Deutschland geholt werden
- Gespräche mit pakistanischen Behörden laufen, Ziel ist Abschluss im Dezember
- Mögliche Einzelfälle werden im neuen Jahr bearbeitet
- Flächenbrand im Waldgebiet bei Mehlingen legt A63 lahm - 26. April 2026
- Söder für rasche Einführung der Wehrpflicht - 26. April 2026
- Rauchen am Hauptbahnhof führt zur Festnahme eines per Haftbefehl gesuchten Mannes - 26. April 2026
