Versichertenjahre deutscher Rentner steigen auf Rekordwert

10. Juni 2026
1 min Lesezeit

Versichertenjahre deutscher Rentner steigen auf Rekordwert

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesellschaft: Rentenversicherung in Deutschland steigt

() – Die Bürger in sammeln immer mehr Versichertenjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung. 2025 kamen Versicherte zu Beginn ihrer Altersrente im Schnitt auf 39,7 Jahre, berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf bislang unveröffentlichte Daten der Deutschen Rentenversicherung (DRV). 2005 waren es dagegen nur 32,3 Jahre gewesen.

Hintergrund des Anstiegs sind die tiefgreifenden Veränderungen am deutschen Arbeitsmarkt seit der Jahrtausendwende: Insbesondere die Frauenerwerbstätigkeit ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten deutlich gestiegen, ebenso die Arbeitsmarktbeteiligung Älterer.

Frauen in den alten Bundesländern verzeichneten einen besonders starken Anstieg ihrer Versicherungsjahre. Hier nahm die Anzahl zwischen 2005 und 2025 von durchschnittlichen 22,4 auf 36,9 Jahre zu. Bei Frauen in den neuen Bundesländern stieg die Anzahl von 41,1 auf 43,1 Jahre.

Uwe Hildebrandt, Vorsitzender der Bundesvertreterversammlung der Rentenversammlung, sagte dem „Spiegel“, eine steigende Erwerbsbeteiligung und längere Versicherungszeiten führten auch zu höheren Rentenzahlungen bei Frauen und trügen damit zu einer besseren finanziellen Absicherung im Alter bei. Ebenfalls erhöhend wirkt sich bei vielen Frauen die erhöhte Anrechnung von Kindererziehungszeiten durch die sogenannte „Mütterrente“ aus.

Gestiegen ist zudem auch die Höhe der Rentenzahlungen. So kamen Neu-Rentner mit mindestens 35 Versicherungsjahren vor zehn Jahren noch auf durchschnittlich 1.217 Euro. Inzwischen sind es im Schnitt 1.717 Euro. Das ist ein Anstieg um 41 Prozent. Zum Vergleich: Die Nominallöhne sind im gleichen Zeitraum nur um 35 Prozent gewachsen. Die Inflation wiederum lag summiert bei rund 29 Prozent.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Seniorin (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Steigende Anzahl an Versichertenjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland.
  • 2025 durchschnittlich 39,7 Jahre, 2005 waren es 32,3 Jahre.
  • Anstieg der Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren, höhere Rentenzahlungen.

Warum ist das wichtig?

  • Anstieg der Versicherungsjahre verbessert finanzielle Absicherung im Alter
  • Höhere Rentenzahlungen schaffen bessere Lebensbedingungen für Rentner
  • Zunahme der Erwerbsbeteiligung von Frauen trägt zur Alterssicherung bei

Wer ist betroffen?

  • Bürger in Deutschland
  • Frauen in alten und neuen Bundesländern
  • Neu-Rentner mit mindestens 35 Versicherungsjahren

Zahlen/Fakten?

  • 2025: Durchschnittlich 39,7 Versicherungsjahre bei Beginn der Altersrente
  • 2005: Durchschnittlich 32,3 Versicherungsjahre
  • Frauen in alten Bundesländern: Anstieg von 22,4 auf 36,9 Jahre (2005-2025)
  • Frauen in neuen Bundesländern: Anstieg von 41,1 auf 43,1 Jahre
  • Neu-Rentner mit 35 Versicherungsjahren: 2013 durchschnittlich 1.217 Euro, 2023 durchschnittlich 1.717 Euro
  • Anstieg der Rentenzahlungen um 41 Prozent (2013-2023)
  • Nominallöhne: Wachstum von 35 Prozent (gleicher Zeitraum)
  • Inflation: Rund 29 Prozent (summiert)

Wie geht’s weiter?

  • Steigende Versicherungsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung
  • Höhere Rentenzahlungen durch längere Versicherungszeiten
  • Verbesserung der finanziellen Absicherung im Alter für Frauen
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