Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
EU-Politik: Doppelsitz kontrovers diskutiert
Brüssel () – Die Vizepräsidentin des EU-Parlaments, Katarina Barley, hat den Doppelsitz der Institution in Brüssel und Straßburg kritisiert. Die Abgeordneten hätten „keine Freude dran“, sagte die SPD-Politikerin dem Podcast „Meine schwerste Entscheidung“ der „Funke-Mediengruppe“ (Donnerstag).
Die meisten hätten eine Wohnung in Brüssel, und nach Straßburg könnten sie nur einen Mitarbeiter mitnehmen. Von den Parlamentariern pendele niemand mit besonderer Freude – „außer vielleicht den französischen Abgeordneten und denen, die ganz nah da dran in Baden-Württemberg wohnen“, sagte die SPD-Politikerin.
Abhilfe hält Barley allerdings für unwahrscheinlich. „Das wird wahrscheinlich noch sehr lange so weitergehen, weil es in den Verträgen verankert ist“, sagte die Vizepräsidentin. Eine Änderung der europäischen Verträge gehöre zu den Entscheidungen, die nur einstimmig gefällt werden könnten. „Und Frankreich wird dem nicht zustimmen, ganz einfach.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | EU-Parlament in Straßburg (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Katarina Barley kritisiert den Doppelsitz des EU-Parlaments in Brüssel und Straßburg.
- Abgeordnete haben meist eine Wohnung in Brüssel und pendeln ungern nach Straßburg.
- Eine Änderung des Doppelsitzes ist aufgrund von Verträgen unwahrscheinlich.
Warum ist das wichtig?
- Kritik an ineffizienter Doppelstruktur des EU-Parlaments
- Unmut der Abgeordneten über Pendeln zwischen Brüssel und Straßburg
- Unwahrscheinlichkeit einer Änderung aufgrund vertraglicher Bindungen
Wer ist betroffen?
- Abgeordnete des EU-Parlaments
- Mitarbeiter der Abgeordneten
- Französische Abgeordnete
Zahlen/Fakten?
- Doppelsitz des EU-Parlaments in Brüssel und Straßburg kritisiert
- Abgeordnete können nur einen Mitarbeiter nach Straßburg mitnehmen
- Änderung der Verträge erfordert einstimmige Zustimmung, Frankreich wird nicht zustimmen
Wie geht’s weiter?
- Doppelsitz des EU-Parlaments bleibt bestehen
- Änderungen der Verträge aufgrund der Einstimmigkeit unwahrscheinlich
- Frankreich wird einer Änderung nicht zustimmen
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