Klöckner will Ausschluss unsicherer Abgeordneten-Mitarbeiter

6. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Klöckner will Ausschluss unsicherer Abgeordneten-Mitarbeiter

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik in Berlin: Sicherheitsmaßnahmen im Bundestag

() – Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) will erreichen, dass Mitarbeiter von Abgeordneten im Fall schwerer Sicherheitsbedenken nicht länger in Parlamentsbüros beschäftigt werden können. „Von wem eine Gefahr für das Parlament ausgeht, der hat dort auch nichts verloren – weder in den Räumlichkeiten noch über den Lohnzettel“, sagte Klöckner dem „Redaktionsnetzwerk “ (Samstagausgaben).

Aktuell könnten Personen bei Parlamentariern angestellt sein, die aus Sicherheitsgründen keinen Hausausweis für den Bundestag bekämen. „Das halte ich für nicht hinnehmbar“, mahnte die CDU-Politikerin. „Wenn wir einem Abgeordnetenmitarbeiter wegen gravierenden Sicherheitsbedenken einen Hausausweis verweigern, dann sollten wir diesen Mitarbeiter nicht noch aus Steuergeldern bezahlen. Wir können nicht die Vordertür für solche Leute fest abschließen, aber die Hintertür offenlassen.“

Dafür müsse man das Abgeordnetengesetz ändern. „Das will ich den Fraktionen vorschlagen“, kündigte Klöckner an. Auf die Frage, ob dies auch für Mitarbeiter in Wahlkreisbüros gelten sollte, sagte sie, sie „plädiere grundsätzlich dafür, eine entsprechende Regelung so weitreichend wie möglich zu fassen“.

Der Bundestag hatte zuletzt aus Sicherheitsgründen abgelehnt, mehreren Mitarbeitern von Bundestagsabgeordneten Hausausweise für das Parlament auszustellen. Zu Details äußerte sich die Bundestagsverwaltung nicht. Nach Angaben der AfD-Fraktion waren mehrere Mitarbeiter von Abgeordneten ihrer Partei betroffen.

Es gehe „um sicherheitsrelevante Bedenken, Vorstrafen und andere Auffälligkeiten“, sagte Klöckner mit Blick auf die jüngsten Fälle. „Wenn jemand aktenkundig geworden ist, weil er unser demokratisches System ablehnt, können wir dieser Person nicht Zugang zum Bundestag und unseren IT-Netzwerken geben.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Deutscher Bundestag (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Julia Klöckner will Änderung des Abgeordnetengesetzes zur Beschäftigung von Mitarbeitern mit Sicherheitsbedenken.
  • Aktuell können solche Personen angestellt werden, erhalten jedoch keinen Hausausweis.
  • Klöckner fordert, dass diese Mitarbeiter nicht mit Steuergeldern bezahlt werden.

Warum ist das wichtig?

  • Gewährleistung der Sicherheit im Parlament
  • Vermeidung der Beschäftigung potenzieller Gefahrenquellen
  • Notwendige gesetzliche Anpassungen für effektive Maßnahmen

Wer ist betroffen?

  • Mitarbeiter von Bundestagsabgeordneten
  • Personen mit schwerwiegenden Sicherheitsbedenken
  • Betroffene aus der AfD-Fraktion

Zahlen/Fakten?

  • Mitarbeiter von Abgeordneten dürfen bei schweren Sicherheitsbedenken nicht in Parlamentsbüros beschäftigt werden
  • Änderung des Abgeordnetengesetzes soll angeregt werden
  • Bundestag hat mehreren Mitarbeitern von Abgeordneten wegen Sicherheitsgründen Hausausweise verweigert

Wie geht’s weiter?

  • Änderung des Abgeordnetengesetzes vorschlagen
  • Regelung für Mitarbeiter in Wahlkreisbüros ausweiten
  • Sicherheitsbedenken konsequent berücksichtigen
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