Sport - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sport und Politik im Kontext WM 2022
Berlin () – Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) lehnt einen Boykott der Fußball-WM aus Protest gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump ab.
„Ich kann Forderungen nach einem Boykott der Fußball-WM nicht nachvollziehen“, sagte er dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland„. „Ich habe nämlich noch sehr genau in Erinnerung, wie die Debatten um die Fußballweltmeisterschaft in Katar liefen, und habe schon damals die Meinung vertreten: Spielt Fußball und hört auf, zu versuchen, Politik zu machen. Das wäre auch mein Ratschlag für all diejenigen, die sich mit dem Thema jetzt beschäftigen.“
Dobrindt sagte allerdings, dass er das Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE, an dem sich unter anderem die jüngste Kritik an Trump derzeit entzündet, ebenfalls für kritikwürdig hält. „Die Bilder, die wir in den USA sehen, wirken auf uns alle mehr als befremdlich“, sagte der CSU-Politiker dem RND. „So ein Vorgehen ist bei professionell ausgebildeten und agierenden Polizeikräften wie in Deutschland vollkommen undenkbar und würde auch in keiner Weise von politisch Verantwortlichen geduldet.“ Ähnlich hatte sich zuvor Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) geäußert.
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| Bildhinweis: | Fans der deutschen Fußball-Nationalmannschaft (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesinnenminister Dobrindt lehnt Boykott der Fußball-WM ab.
- Dobrindt kritisiert das Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde ICE.
- Er fordert, dass Fußball nicht politisiert werden sollte.
Warum ist das wichtig?
- Positionierung gegen Boykott der WM fördert sportliche Neutralität
- Hinweis auf die Abgrenzung von Politik und Sport ist wichtig für eventuelle zukünftige Debatten
- Warnung vor kritikwürdigen Praktiken in anderen Ländern zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit
Wer ist betroffen?
- Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU)
- Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD)
- Einwanderungsbehörde ICE
Zahlen/Fakten?
- Bundesinnenminister Alexander Dobrindt lehnt Boykott der Fußball-WM ab.
- Dobrindt bezeichnete das Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde als kritikwürdig.
- Er sieht die Bilder aus den USA als befremdlich an.
Wie geht’s weiter?
- Dobrindt lehnt Boykott ab und empfiehlt, sich auf den Fußball zu konzentrieren.
- Er kritisiert die Methoden der US-Einwanderungsbehörde.
- Keine Angabe.

