Wagenknecht bezeichnet Brandmauer als "Brandstiftung"

13. Dezember 2025
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Wagenknecht bezeichnet Brandmauer als "Brandstiftung"

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politische Strategien zur AfD in Berlin

() – BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht hat die Strategie der Ausgrenzung der AfD für gescheitert erklärt. In einem Gastbeitrag, der am Montag in der Print-Ausgabe der „Welt“ erscheint, schreibt sie: „Was hat die `Brandmauer` gebracht? Mehr Wähler für die AfD. Mehr Extremisten in der AfD. Schlimmer kann man kaum scheitern: Die `Brandmauer` ist Brandstiftung.“

Wagenknecht fühlt sich durch den Begriff der „Brandmauer“ an den „antifaschistischen Schutzwall“ der DDR erinnert. Mit wachsender Stärke der AfD führe die „Brandmauer“ auf Landesebene zum „Dauer-Abonnement aller anderen Parteien auf Ministerposten, solange sie zumindest noch 5 Prozent erreichen“. Das Resultat seien „Vielparteien-Koalitionen, die politisch wenig verbindet und die gemeinsam kaum etwas auf die Reihe bekommen“.

Die „von der Anti-AfD-Koalition enttäuschten Wähler“ würden sich dann der AfD selbst zuwenden: „Für die AfD war und ist die `Brandmauer` ein großes Geschenk.“ Die Entscheidung des BSW, „in in eine Regierung eingetreten zu sein, deren einziger gemeinsamer Nenner darin bestand, die AfD von allen politischen Funktionen fernzuhalten“, bezeichnet Wagenknecht als „Anfängerfehler des jungen BSW“. Inzwischen sei im BSW geklärt, „dass es sich an `Brandmauer`-Koalitionen in Zukunft nicht mehr beteiligen“ werde.

Als „demokratische Alternative“ plädiert Wagenknecht für „Expertenregierungen, in denen kompetente Persönlichkeiten mit Berufserfahrung und nicht Parteivertreter am Kabinettstisch sitzen und die sich die Zustimmung zu ihren Vorhaben im Parlament jeweils in der Sache suchen müssten“. Dieses Modell gäbe „der parlamentarischen Demokratie eine neue Chance“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Sahra Wagenknecht (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Sahra Wagenknecht erklärt die Strategie der Ausgrenzung der AfD für gescheitert.
  • Sie kritisiert die „Brandmauer“ als gescheitert und als Grund für mehr Wähler der AfD.
  • Wagenknecht plädiert für Expertenregierungen statt Parteivertretern in politischen Ämtern.

Warum ist das wichtig?

  • Scheitern der Ausgrenzungsstrategie führt zu mehr Wählern für die AfD
  • Notwendigkeit für neue Koalitionsansätze zur Stabilisierung der Demokratie
  • Plädoyer für Expertenregierungen zur Förderung von sachlicher Politik

Wer ist betroffen?

  • Wähler der AfD
  • Parteien der Anti-AfD-Koalition
  • Mitglieder des BSW

Zahlen/Fakten?

  • "Brandmauer" hat mehr Wähler für die AfD gebracht.
  • Entscheidung des BSW, in Thüringen eine Regierung zu bilden, war ein "Anfängerfehler".
  • BSW plant, sich künftig nicht mehr an "Brandmauer"-Koalitionen zu beteiligen.

Wie geht’s weiter?

  • BSW wird sich nicht mehr an "Brandmauer"-Koalitionen beteiligen
  • Plädoyer für Expertenregierungen mit kompetenten Persönlichkeiten
  • Ziel: neue Chance für parlamentarische Demokratie
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