Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: EU-Gipfel und russische Vermögenswerte in Berlin
Berlin () – Die Bundesregierung verteidigt den beim EU-Gipfel gefundenen Kompromiss zum Umgang mit eingefrorenen russischen Vermögenswerten und dem geplanten 90-Millarden-Euro-Darlehen für die Ukraine.
Der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille trat am Freitag Vermutungen entgegen, dass damit die Diskussion über einen Zugriff auf das russische Vermögen nur verschoben worden sei. Der Kanzler habe nach dem Gipfel klar gemacht, dass für den Fall, dass Russland keine Reparationen an die Ukraine zahlt, man zur Tilgung des Darlehens die eingefrorenen russischen Werte werde „heranziehen können“. Das sei „Indikativ, kein Konjunktiv“, sagte Hille auf Anfrage der .
Die Ukraine soll das Darlehen demnach zinsfrei bekommen, gegenfinanziert werden soll es vorläufig durch einen EU-Mechanismus, mit dem das Geld letztlich über den Finanzmarkt besorgt wird. Zu der Frage, wer für diese am Markt wohl zu zahlenden Zinsen aufkommt, wollte sich der Sprecher am Freitag nicht öffentlich äußern.
Das Bundesfinanzministerium erklärte ebenfalls am Freitag vor Journalisten, man müsse die Details der in Brüssel von den Staats- und Regierungschefs der EU mehrheitlich getroffenen Vereinbarung erst noch genauer analysieren.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Regierungspressekonferenz am 19.12.2025 |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesregierung verteidigt EU-Kompromiss zu russischen Vermögenswerten und Darlehen für Ukraine
- Kanzler betont, dass eingefrorene russische Werte zur Tilgung des Darlehens herangezogen werden können
- Details der Vereinbarung müssen noch genauer analysiert werden
Warum ist das wichtig?
- Sicherung der finanziellen Unterstützung für die Ukraine
- Klare Positionierung der Bundesregierung bezüglich russischer Vermögenswerte
- Stärkung der EU-Politik in der Ukraine-Hilfe
Wer ist betroffen?
- Bundesregierung
- Ukraine
- Russland
Zahlen/Fakten?
- 90-Milliarden-Euro-Darlehen für die Ukraine
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- Zugriff auf eingefrorene russische Werte bei fehlenden Reparationen
Wie geht’s weiter?
- Details der EU-Vereinbarung analysieren
- Prüfung der Möglichkeiten zur Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte
- Klärung der finanziellen Bedingungen für zinsfreie Darlehen an die Ukraine
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