Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Rente und soziale Gerechtigkeit in Schwerin
Schwerin () – Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) lehnt eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung ab. Stattdessen fordert sie ein stärker an Beitragsjahren orientiertes Modell, wie sie den Sendern RTL und ntv sagte.
„Ich halte die Kopplung an Beitragsjahren für den gerechteren Weg.“ Wer früh ins Berufsleben starte, müsse auch früher in Rente gehen können. Zugleich warnte sie vor Einschnitten bei ohnehin niedrigen Renten, insbesondere im Osten. „Ich werde keinen Vorschlägen zustimmen, die dazu führen, dass die Renten, die jetzt schon klein sind, mit durchschnittlich 1.300 Euro, (…) gekürzt werden“, sagte die SPD-Politikerin. Auch eine generelle Anhebung des Renteneintrittsalters über 67 hinaus sei „unrealistisch“, etwa für Beschäftigte im Handwerk.
Als strukturelle Reform forderte Schwesig, künftig auch Beamte, Selbstständige und Politiker in die gesetzliche Rentenversicherung einzubeziehen, um die Finanzierung gerechter zu organisieren.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Ministerpräsidentin Manuela Schwesig lehnt Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung ab.
- Sie fordert ein Modell, das stärker an Beitragsjahren orientiert ist.
- Schwesig warnt vor Kürzungen bei niedrigen Renten und fordert Einbeziehung von Beamten, Selbstständigen und Politikern in die gesetzliche Rentenversicherung.
Warum ist das wichtig?
- Fördert gerechtere Rentenmodelle für frühere Berufsstartende
- Verhindert Kürzungen bei bereits niedrigen Renten
- Sorgt für eine breitere Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung
Wer ist betroffen?
- Beschäftigte, die früh ins Berufsleben starten
- Rentenempfänger im Osten
- Beamte, Selbstständige und Politiker
Zahlen/Fakten?
- Renten im Osten durchschnittlich 1.300 Euro
- Ministerpräsidentin Manuela Schwesig: keine Kopplung des Renteneintrittsalters an Lebenserwartung
- Forderung nach Einbeziehung von Beamten, Selbstständigen und Politikern in die gesetzliche Rentenversicherung
Wie geht’s weiter?
- Ablehnung der Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung
- Forderung nach einem Rentenmodell, das an Beitragsjahren orientiert ist
- Einbeziehung von Beamten, Selbstständigen und Politikern in die gesetzliche Rentenversicherung
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