Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sportpolitik und Förderung in Berlin
Berlin () – Die Staatsministerin für Sport, Christiane Schenderlein (CDU), hat Berichte über ein Veto von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) gegen das geplante Sportfördergesetz zurückgewiesen. „Ich würde jetzt nicht sagen, dass es ein Veto ist“, sagte Schenderlein den Sendern RTL und ntv. Vielmehr gebe es „an der einen oder anderen Stelle noch Klärungsbedarf“.
Mit dem Sportfördergesetz soll die Spitzensportförderung neu aufgestellt werden. Geplant ist eine unabhängige Sportagentur, die künftig über Förderentscheidungen entscheidet. Schenderlein sprach von einem „Paradigmenwechsel“ und sagte: „Es soll am Ende wirklich ein gutes Gesetz sein.“
Zur Kritik des Deutschen Olympischen Sportbundes sagte die Staatsministerin, es habe „eine breite Diskussion dazu“ gegeben, „gerade eben auch durch den DOSB als wichtigsten Sportakteur“. Man sei insgesamt „in guten Gesprächen“ mit den beteiligten Ressorts.
Inhaltlich verteidigte Schenderlein die Neuausrichtung der Förderung. „Im Leistungssport wird das am Medaillenspiegel gemessen“, sagte sie. Die Förderung solle künftig stärker in die Hände von Fachleuten gelegt werden. „Wir legen also die Förderung in die Hände von Experten.“
Zugleich hob Schenderlein die Rolle des Staates bei der Kontrolle hervor. „Es geht um Steuergelder“, sagte sie. Diese müssten ordnungsgemäß verwendet werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Christiane Schenderlein (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Christiane Schenderlein weist ein Veto von Alexander Dobrindt gegen das Sportfördergesetz zurück.
- Das Gesetz soll eine unabhängige Sportagentur zur Entscheidungsfindung über Förderungen schaffen.
- Schenderlein betont die Notwendigkeit einer stärkeren Fachkompetenz in der Sportförderung.
Warum ist das wichtig?
- Klärungsbedarf zeigt politische Prozesse und Verhandlungen innerhalb der Regierung auf.
- Neuaufstellung der Spitzensportförderung könnte Leistungssteigerungen im Sport fördern.
- Kontrolle über Steuergelder ist wichtig für transparente und effiziente Mittelverwendung.
Wer ist betroffen?
- Christiane Schenderlein (Staatsministerin für Sport)
- Alexander Dobrindt (Bundesinnenminister)
- Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)
Zahlen/Fakten?
- Geplantes Sportfördergesetz soll Spitzensportförderung neu aufstellen
- Unabhängige Sportagentur entscheidet künftig über Förderentscheidungen
- Schenderlein betont die Bedeutung der ordnungsgemäßen Verwendung von Steuergeldern
Wie geht’s weiter?
- Klärungsbedarf bei Fördergesetz bleibt bestehen
- Unabhängige Sportagentur soll Förderentscheidungen treffen
- Gespräche mit beteiligten Ressorts laufen weiter
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