Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Außenpolitik: Chancen und Herausforderungen in Berlin
Berlin () – Ex-SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich sieht in den Ukraine-Verhandlungen Chancen, mahnt aber die Einbindung weiterer Staaten an.
„Der Plan der US-Regierung und der Beitrag der Europäer können keinen gerechten Frieden schaffen“, sagte Mützenich dem „Spiegel“. „Der Überfall russischer Truppen und die Kriegsverbrechen, die in erster Linie Präsident Putin zu verantworten hat, lassen sich damit nicht sanktionieren. Gleichwohl können die Elemente ein Beitrag zu einer Einstellung der Kämpfe sein.“
Es seien aber weitere Schritte notwendig, so Mützenich. „Wir sollten jetzt versuchen, andere Regierungen, wie die Chinas, Indiens, Brasiliens und der Türkei zu einem weiteren Beitrag zu bewegen. Allein werden wir es nicht schaffen, und die europäischen Regierungen sind gut beraten, Partner zu finden, um das Momentum voranzubringen und am Ende nicht als Bremser dazustehen.“
Der SPD-Außenpolitiker sieht sich in seiner Haltung bestätigt. „Dass jetzt Vorstellungen wie Demilitarisierung umkämpfter Gebiete, Einfrieren und Überwachung die Runde machen, war vor einiger Zeit für viele noch undenkbar“, sagte Mützenich. „Hätten wir früher diese Fragen neben der notwendigen Unterstützung für die Ukraine eingebracht, hätten wir heute vielleicht einen größeren Einfluss und Spielraum.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Rolf Mützenich (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Rolf Mützenich sieht Chancen in den Ukraine-Verhandlungen und mahnt zur Einbindung weiterer Staaten.
- Er kritisiert den Plan der US-Regierung und den europäischen Beitrag als unzureichend für einen gerechten Frieden.
- Mützenich fordert eine Zusammenarbeit mit Ländern wie China, Indien, Brasilien und der Türkei, um Fortschritte zu erzielen.
Warum ist das wichtig?
- Einbindung weiterer Staaten ist entscheidend für einen gerechten Frieden.
- Mützenich betont, dass die europäischen Regierungen Partnerschaften suchen sollten.
- Frühzeitige Diskussion über Demilitarisierung könnte zu größerem Einfluss geführt haben.
Wer ist betroffen?
- Ukraine
- Russland
- Staaten wie China, Indien, Brasilien und Türkei
Zahlen/Fakten?
- Einbindung weiterer Staaten in Ukraine-Verhandlungen gefordert
- Mützenich sieht Chancen, aber kein gerechter Frieden ohne Beteiligung weiterer Länder
- Vorschläge wie Demilitarisierung umkämpfter Gebiete jetzt aktueller
Wie geht’s weiter?
- Einbindung weiterer Staaten wie China, Indien, Brasilien und der Türkei anstreben
- Bemühungen um einen gerechten Frieden fortsetzen
- Unterstützung für die Ukraine und neue Konzepte diskutieren
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