Monopolkommission warnt vor Abhängigkeit bei Unterseekabeln

10. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Monopolkommission warnt vor Abhängigkeit bei Unterseekabeln

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Risiken durch Monopolstrukturen in Unterseekabeln

() – Die Monopolkommission warnt in einem neuen Gutachten vor einer wachsenden strukturellen Abhängigkeit bei Unterseekabeln. „Die Big-Tech-Unternehmen dominieren inzwischen den transatlantischen Datenverkehr“, sagte Kommissionschef Tomaso Duso dem „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe). Viele der Kabel würden außerhalb klassischer Telekomregulierung gebaut und dienten primär den eigenen Diensten großer US-Konzerne.

Dadurch fehle europäischen Behörden der Überblick über Eigentums- und Kontrollverhältnisse. „Internationale Kabel fallen oft durch das regulatorische Raster. Nationale Behörden sind oft nicht zuständig“, so Duso. Selbst die Monopolkommission habe Schwierigkeiten gehabt, verlässliche Daten zu erhalten.

Die strukturelle Abhängigkeit sei sicherheitspolitisch relevant. Rund 90 Prozent des transatlantischen Datenverkehrs liefen über von US-Tech-Konzernen finanzierte oder betriebene Kabel. Unterseekabel seien lange ein „Nischenthema“ gewesen, sagte Duso, aber eines „mit wachsender sicherheitspolitischer Relevanz“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bojen im Meer (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Warnung der Monopolkommission vor wachsender struktureller Abhängigkeit bei Unterseekabeln
  • US-Tech-Unternehmen dominieren transatlantischen Datenverkehr
  • Fehlender Überblick über Eigentums- und Kontrollverhältnisse bei internationalen Kabeln

Warum ist das wichtig?

  • Wachsende strukturelle Abhängigkeit bei Unterseekabeln birgt Risiken für die Datensicherheit.
  • Mangelnde Regulierung und Kontrolle durch europäische Behörden gefährdet Übersicht über Eigentumsverhältnisse.
  • Dominanz von US-Tech-Unternehmen im transatlantischen Datenverkehr hat sicherheitspolitische Relevanz.

Wer ist betroffen?

  • Big-Tech-Unternehmen
  • europäische Behörden
  • nationale Behörden

Zahlen/Fakten?

  • 90 Prozent des transatlantischen Datenverkehrs verlaufen über von US-Tech-Konzernen finanzierte oder betriebene Kabel.
  • Monopolkommission hat Schwierigkeiten, verlässliche Daten zu erhalten.
  • Internationale Kabel fallen oft durch das regulatorische Raster.

Wie geht’s weiter?

  • Analyse der Eigentums- und Kontrollverhältnisse bei Unterseekabeln
  • Entwicklung regulatorischer Maßnahmen zur Überwachung des transatlantischen Datenverkehrs
  • Verbesserung der Datentransparenz und Zusammenarbeit zwischen nationalen Behörden
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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