Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politische Gespräche zur Ukraine in Berlin
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat mit dem estnischen Ministerpräsidenten Kristen Michal über die Lage im Ukrainekrieg gesprochen.
Man habe „leider auch viel Zeit“ für die aktuelle sicherheitspolitische Lage aufwenden müssen, sagte Merz am Donnerstag in Berlin nach einem Treffen mit Michal. „Estland hat die Auswirkungen des Ukrainekriegs direkt vor Augen“, fügte der Kanzler hinzu.
Als Beispiele nannte er Desinformation, Sabotage und Drohnen von russischer Seite, die allerdings nicht nur in Osteuropa, sondern in Deutschland in einer hybriden Kriegsführung zum Einsatz kämen. Man wolle „gemeinsam die Nato-Ostflanke stärken“, bekräftigte der Bundeskanzler. Die baltischen Staaten könnten sich auf die „Solidarität“ Deutschlands verlassen. Das gelte auch für die Rüstungskooperation, so Merz.
Beide seien sich einig, dass die Ukraine sich „wirksam“ verteidigen können müsse. Dafür brauche das Land „starke Streitkräfte“ und „belastbare Sicherheitsgarantien ihrer Partner“ auch nach einem etwaigen Kriegsende, so der Kanzler weiter.
Für einen möglichen Friedensschluss bedürfe es jedoch der Zustimmung der europäischen Partner und innerhalb des Bündnisses. Sowohl Deutschland als auch Estland begrüßten die Bemühungen der USA, ein Ende des Krieges herbeizuführen. Dabei dürfe es aber keine „einseitigen territorialen Zugeständnisse“ geben, sagte Merz. Die in Genf begonnenen Gespräche müssten jetzt weitergeführt werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kristen Michal und Friedrich Merz am 27.11.2025 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Friedrich Merz hat mit dem estnischen Ministerpräsidenten Kristen Michal über den Ukrainekrieg gesprochen.
- Estland sieht direkte Auswirkungen des Konflikts, inklusive Desinformation und Sabotage.
- Beide betonten die Notwendigkeit starker ukrainischer Streitkräfte und solidarischer Partnergarantien.
Warum ist das wichtig?
- Stärkung der NATO-Ostflanke ist entscheidend für die Sicherheit in Osteuropa.
- Unterstützung der Ukraine für eine effektive Verteidigung ist notwendig.
- Ein gemeinsames Vorgehen der europäischen Partner ist für einen Friedensschluss unerlässlich.
Wer ist betroffen?
- Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
- Estnischer Ministerpräsident Kristen Michal
- Ukraine
Zahlen/Fakten?
- Bundeskanzler Friedrich Merz traf estnischen Ministerpräsidenten Kristen Michal am 27.11.2025
- Merz betonte die "Solidarität" Deutschlands mit den baltischen Staaten
- Fokus auf "starke Streitkräfte" und "belastbare Sicherheitsgarantien" für die Ukraine
Wie geht’s weiter?
- Gemeinsame Stärkung der Nato-Ostflanke
- Fortführung der Gespräche in Genf
- Unterstützung für Ukrainas Verteidigungsfähigkeit und Sicherheitsgarantien
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