Politik: Hitzeschutz in Berlin
Berlin () – Die Linke fordert einen verbesserten Arbeitsschutz bei Hitze. „Hitzeschutz muss als öffentliche Aufgabe und als soziale Frage verstanden werden, vulnerable Gruppen wie etwa ältere und kranke Menschen oder Obdachlose sind zu schützen“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher, Ates Gürpinar, der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe).
Doch der Hitzeschutz müsse bereits deutlich früher beginnen, „zum Beispiel beim Arbeitsschutz, insbesondere bei Beschäftigten im Freien: Wir fordern deshalb verbindliche und klar geregelte Schutzmaßnahmen an allen Arbeitsplätzen sowie ein Hitze-Kurzarbeitergeld für diejenigen, die draußen arbeiten.“
Gürpinar fuhr fort: „Bund, Länder und Kommunen müssen flächendeckend Hitzeschutzpläne entwickeln und konsequent umsetzen. Dazu gehören öffentliche, kühle Schutzräume, kostenfreie Trinkwasserangebote sowie flächendeckende Frühwarnsysteme, die tatsächlich alle Menschen erreichen.“ Darüber hinaus brauche es „eine dauerhaft finanzierte Hitzehilfe mit aufsuchender Sozialarbeit, sodass besonders gefährdete Menschen aktiv unterstützt und geschützt werden können.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Bauarbeiter auf einer Baustelle (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Die Linke fordert verbesserten Hitzeschutz im Arbeits- und Sozialbereich, besonders für vulnerable Gruppen wie ältere und kranke Menschen sowie Obdachlose
- Es sollen verbindliche Schutzmaßnahmen an allen Arbeitsplätzen, ein Hitze-Kurzarbeitergeld für Außenbeschäftigte, flächendeckende Hitzeschutzpläne, Schutzräume, kostenfreies Trinkwasser und Frühwarnsysteme umgesetzt werden
- Zusätzlich wird eine dauerhaft finanzierte Hitzehilfe mit aufsuchender Sozialarbeit gefordert, um gefährdete Menschen aktiv zu unterstützen und zu schützen
Warum ist das wichtig?
- Verbessert den Schutz vor Hitze am Arbeitsplatz, besonders für Beschäftigte im Freien
- Schützt vulnerable Gruppen wie ältere und kranke Menschen sowie Obdachlose durch flächendeckende Hitzeschutzpläne, Schutzräume, Trinkwasser und Frühwarnsysteme
- Bietet gezielte finanzierte Unterstützung wie Hitze-Kurzarbeitergeld und dauerhaft finanzierte Hitzehilfe mit aufsuchender Sozialarbeit
Wer ist betroffen?
- Ältere Menschen
- Kranke Menschen
- Obdachlose Menschen
- Beschäftigte im Freien
Zahlen/Fakten?
- Hitze-Kurzarbeitergeld für Beschäftigte im Freien
- Schutzräume, kostenfreie Trinkwasserangebote und flächendeckende Frühwarnsysteme
- Hitzeschutzpläne von Bund, Ländern und Kommunen sowie dauerhaft finanzierte Hitzehilfe mit aufsuchender Sozialarbeit
Wie geht’s weiter?
- Linke fordert verbindliche und klar geregelte Schutzmaßnahmen für Beschäftigte, die im Freien arbeiten, sowie ein Hitze-Kurzarbeitergeld
- Bund, Länder und Kommunen sollen flächendeckende Hitzeschutzpläne umsetzen, inklusive öffentlicher kühler Schutzräume, kostenfreier Trinkwasserangebote und Frühwarnsysteme
- Dauerhaft finanzierte Hitzehilfe mit aufsuchender Sozialarbeit, um besonders gefährdete Menschen aktiv zu unterstützen und zu schützen
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