Kanzleramtschef will neues BND-Gesetz noch in diesem Jahr

3. Februar 2026
1 min Lesezeit

Kanzleramtschef will neues BND-Gesetz noch in diesem Jahr

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Sicherheitspolitik in Berlin: Neues BND-Gesetz angekündigt

() – Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) hat ein neues BND-Gesetz noch in diesem Jahr angekündigt. „Den Kabinettsbeschluss zum BND-Gesetz streben wir so bald wie möglich an“, sagte der CDU-Politiker dem „Tagesspiegel“.

Angesichts der wachsenden globalen Bedrohungslage brauche es starke Geheimdienste, argumentierte Frei, der auch der Beauftragte für die Nachrichtendienste des Bundes ist. „Für unsere Nachrichtendienste muss die finanzielle, personelle und technische Ausstattung zügig weiter verbessert werden. Außerdem müssen wir den rechtlichen Instrumentenkasten so ausgestalten, dass unsere Dienste in der Lage sind, auf die neuen Herausforderungen angemessen zu reagieren“, sagte Frei.

Konkret solle der BND etwa bei Drohnenangriffen aktiv Funkverbindungen stören dürfen oder die Krypto-Wallets von feindlichen Agenten ausschalten können. „Wir leben in einer Welt vielfältiger Bedrohungen. Da reicht es nicht aus, nur Informationen zu beschaffen und zu bewerten und rein defensiv zu reagieren.“

Mit der Reform will die Bundesregierung zudem den Diensten erlauben, digitale Daten länger zu speichern und auszuwerten. Dabei könne man gesetzgeberisch auch in Bereiche kommen, die verfassungsrechtlich noch nicht geregelt seien, räumte Frei ein. „Aus meiner Sicht muss die Abwägung zwischen Freiheits- und Sicherheitsinteressen auf der Grundlage der jeweiligen Bedrohungslage immer wieder neu vorgenommen werden.“ Der persönliche Datenschutz müsse gegenüber einem allgemeinen Sicherheitsbedürfnis zurückstehen, argumentierte der Kanzleramtschef. „Ich bin in der Tat der Meinung, dass das Verhältnis neu ausbalanciert werden muss – und zwar möglichst schnell.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Logo von BND (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Kanzleramtschef Thorsten Frei kündigt neues BND-Gesetz für dieses Jahr an.
  • BND soll bei Drohnenangriffen Funkverbindungen stören und Krypto-Wallets feindlicher Agenten ausschalten können.
  • Reform will längere Speicherung und Auswertung digitaler Daten durch die Dienste ermöglichen.

Warum ist das wichtig?

  • Stärkung der Geheimdienste ist notwendig für die Bewältigung globaler Bedrohungen
  • Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen für aktuelle Herausforderungen
  • Balance zwischen Datenschutz und Sicherheit muss neu bewertet werden

Wer ist betroffen?

  • Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU)
  • Mitarbeiter der Nachrichtendienste
  • Allgemeine Öffentlichkeit

Zahlen/Fakten?

  • Neues BND-Gesetz soll noch in diesem Jahr beschlossen werden
  • Kanzleramtschef Thorsten Frei betont die Notwendigkeit einer Verbesserung der finanziellen, personellen und technischen Ausstattung
  • Reform ermöglicht längere Speicherung und Auswertung digitaler Daten durch Geheimdienste

Wie geht’s weiter?

  • Kabinettsbeschluss zum neuen BND-Gesetz anstreben
  • Verbesserte finanzielle, personelle und technische Ausstattung der Nachrichtendienste
  • Erlaubnis zur längeren Speicherung und Auswertung digitaler Daten
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