Innenministerium prüft Möglichkeiten für Böllerverbote

22. Dezember 2025
1 min Lesezeit

Innenministerium prüft Möglichkeiten für Böllerverbote

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Reglementierung von Silvesterfeuerwerk in Berlin

() – Das Bundesinnenministerium prüft gesetzliche Möglichkeiten für eine stärkere Reglementierung von Silvesterfeuerwerk. Das ergibt sich aus der Antwort des Parlamentarischen Staatssekretärs Christoph de Vries (CDU) auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion, über die die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks “ berichten.

Die Innenministerkonferenz habe am 5. Dezember 2025 zwar „keinen Beschluss zu sogenannten Böllerverboten gefasst“, heißt es darin. „Dessen ungeachtet diskutieren die Länder weiterhin die Frage der Erweiterung der Möglichkeiten der zuständigen Behörden, privates Silvesterfeuerwerk stärker zu reglementieren.“

Dann fährt de Vries fort: „Das Bundesinnenministerium hat sich gegenüber diesen Diskussionen grundsätzlich offen gezeigt und prüft derzeit, inwieweit diesen Anliegen inhaltlich und rechtstechnisch – durch Änderung des Sprengstoffgesetzes oder der Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz – Rechnung getragen werden könnte und steht hierzu weiterhin im Austausch mit den Ländern.“

Der innenpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Marcel Emmerich, hält dies für unzureichend. „Statt klarer Entscheidungen gibt es Prüfaufträge, obwohl die Probleme seit Jahren bekannt sind und praktikable Lösungen auf dem Tisch liegen“, sagte er dem RND. „Kommunen brauchen endlich rechtssichere Handlungsspielräume, um Menschen, Einsatzkräfte, Tiere und Umwelt an Silvester zu schützen. Es ist nicht nachvollziehbar, warum der Innenminister Städte und Gemeinden weiterhin mit unsicheren Einzelfallregelungen und Gerichtsverfahren alleinlässt.“

Emmerich sagte: „Die Silvester-Böllerei ufert immer mehr aus und kann so nicht weitergehen. Und es ist unglaubwürdig, wenn ein Bundesinnenminister sich in Polizeijacke hinstellt und Angriffe auf Einsatzkräfte anprangert, zugleich aber wirksame Einschränkungen unterlässt.“ Alexander Dobrindt (CSU) trage vielmehr „Verantwortung dafür, dass ein fröhlicher Jahreswechsel nicht länger auf Kosten von Sicherheit, Umwelt und Einsatzkräften geht“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Silvester-Böller (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Das Bundesinnenministerium prüft gesetzliche Regelungen für Silvesterfeuerwerk.
  • Es gab am 5. Dezember 2025 keinen Beschluss zu Böllerverboten.
  • Kommunen fordern rechtssichere Handlungsspielräume zum Schutz der Bevölkerung.

Warum ist das wichtig?

  • Stärkung der Reglementierung von Silvesterfeuerwerk könnte Sicherheitsrisiken minimieren
  • Schutz für Menschen, Einsatzkräfte, Tiere und Umwelt an Silvester erhöhen
  • Notwendigkeit klarer Handlungsspielräume für Kommunen zur effektiven Regelung

Wer ist betroffen?

  • Kommunen
  • Einsatzkräfte
  • Tiere

Zahlen/Fakten?

  • Innenministerium prüft Reglementierung von Silvesterfeuerwerk
  • Keine Beschlüsse zu Böllerverboten bei Innenministerkonferenz am 5. Dezember 2025
  • Diskussion über mögliche Änderungen des Sprengstoffgesetzes läuft weiter

Wie geht’s weiter?

  • Prüfung gesetzlicher Möglichkeiten für stärkere Reglementierung von Silvesterfeuerwerk
  • Austausch zwischen Bundesinnenministerium und Ländern bezüglich Änderungen im Sprengstoffgesetz
  • Forderung nach rechtssicheren Handlungsspielräumen für Kommunen
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