Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Debatte über Wehrdienst in Sachsen
Dresden () – Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat das Wehrdienst-Modell der schwarz-roten Bundesregierung scharf kritisiert.
„Es ist eine verpasste Chance“, sagte der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). Allein für die Frage, ob nur junge Männer oder auch junge Frauen betroffen sein sollen, sei eine breite gesellschaftliche Diskussion erforderlich. „Ich hätte es für richtiger gehalten, dass die Bevölkerung über verschiedene Modelle abstimmt und der Bundestag dieses Votum dann aufgreift.“
Kretschmer sprach sich für einen verpflichtenden Dienst – militärisch oder zivil – für Jungen und Mädchen gleichermaßen aus. Der Dienst solle zwölf Monate dauern und zwischen dem 18. und dem 25. Lebensjahr geleistet werden.
Der Regierungschef räumte ein, dass es keine automatische Mehrheit für die erforderliche Grundgesetzänderung gebe. Aber eine Volksbefragung könne den gesellschaftlichen Rückhalt schaffen, den dieses Projekt brauche.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Michael Kretschmer (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Michael Kretschmer kritisiert das Wehrdienst-Modell der Bundesregierung.
- Er fordert eine breite Diskussion über die Einbeziehung von Frauen.
- Kretschmer spricht sich für einen verpflichtenden Dienst für alle Jugendlichen aus.
Warum ist das wichtig?
- Förderung einer breiten gesellschaftlichen Diskussion über Wehrdienst-Modelle
- Stärkung des gesellschaftlichen Rückhalts durch Volksbefragung
- Chancengleichheit für junge Männer und Frauen im Wehrdienst
Wer ist betroffen?
- junge Männer
- junge Frauen
- Bevölkerung
Zahlen/Fakten?
- Dienstdauer: 12 Monate
- Altersgruppe: 18 bis 25 Jahre
- Verpflichtender Dienst für Jungen und Mädchen gleichermaßen
Wie geht’s weiter?
- Breite gesellschaftliche Diskussion über Wehrdienst-Modell erforderlich
- Volksbefragung könnte gesellschaftlichen Rückhalt schaffen
- Verpflichtender Dienst für Jungen und Mädchen gleichermaßen vorgeschlagen
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