Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Außenpolitik: Erwartungen zu Friedensgesprächen in Abu Dhabi
Berlin () – Außenpolitiker der Regierungskoalition haben vor zu hohen Erwartungen an die nächste Runde der Friedensgespräche von Russland, der Ukraine und den USA in Abu Dhabi gewarnt.
„Russland zeigt durch seine bewussten Angriffe auf Kiews Energieinfrastruktur, dass der Kreml kein Interesse an Frieden hat, sondern den kalten Winter nutzt, um die Moral des ukrainischen Volkes zu untergraben“, sagte der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland„. „Der Zweck der Verhandlungen ist für Putin der Zeit- und Punktgewinn, sein Ziel bleibt die Unterwerfung der Ukraine und die Schwächung des freien Europas.“ Es sei zu hoffen, dass US-Präsident Donald Trump sich nicht „auf diese Spielchen“ einlasse. Es dürfe keinen Scheinfrieden geben.
Der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Adis Ahmetovic, drängt auf eine Waffenruhe als nächsten Schritt und auf eine Lösung, die der Ukraine nicht übergestülpt wird. „Entscheidend ist, dass es um einen gerechten und tragfähigen Frieden geht und nicht um symbolische Formate oder einseitige Arrangements. Bei fehlenden substantiellen Ergebnissen müssen die Europäer noch einmal stärker weitere Sanktionsmöglichkeiten prüfen und den Druck auf die USA erhöhen, ebenfalls Maßnahmen zu beschließen“, sagte Ahmetovic dem RND. Die Gespräche sollen am Mittwoch beginnen und sind für zwei Tage angesetzt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Jürgen Hardt (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Außenpolitiker warnen vor zu hohen Erwartungen an Friedensgespräche in Abu Dhabi.
- Jürgen Hardt betont Russlands fehlendes Interesse an Frieden und die aggressive Taktik gegen die Ukraine.
- Adis Ahmetovic fordert eine Waffenruhe und kritisiert einseitige Friedenslösungen.
Warum ist das wichtig?
- Warnung vor unrealistischen Erwartungen an Friedensgespräche
- Putin strebt nicht nach Frieden, sondern nutzt Verhandlungen für strategische Vorteile
- Dringlichkeit für eine gerechte und nachhaltige Lösung und mögliche erneute Sanktionsüberlegungen
Wer ist betroffen?
- Ukraine
- Russland
- USA
Zahlen/Fakten?
- Gespräche in Abu Dhabi beginnen am Mittwoch und sind auf zwei Tage angesetzt.
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- Forderung nach einer Waffenruhe und einem gerechten Frieden als nächsten Schritt.
Wie geht’s weiter?
- Warnungen vor zu hohen Erwartungen an die Friedensgespräche in Abu Dhabi
- Forderung nach einer Waffenruhe und gerechtem, tragfähigem Frieden
- Prüfung weiterer Sanktionsmöglichkeiten durch Europa bei fehlenden Ergebnissen
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