Hardt rechtfertigt Zurückhaltung zu Trump mit Ukraine-Gesprächen

5. Januar 2026
1 min Lesezeit

Hardt rechtfertigt Zurückhaltung zu Trump mit Ukraine-Gesprächen

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Außenpolitik und diplomatische Strategie in Berlin

() – Der außenpolitische Sprecher der CDU, Jürgen Hardt, will US-Präsident Donald Trump trotz der Gefangennahme von Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro nicht scharf angreifen und begründet das vor allem mit den laufenden Abstimmungen zur .

„In der Grönlandfrage ist die Sache völlig eindeutig. In der Venezuelafrage ist sie, glaube ich, komplexer, als man denkt“, sagte Hardt am Montag den Sendern RTL und ntv. „Abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass er sich davon beeindrucken lässt, wenn ich jetzt etwas hier klar ansage.“

Hardt stellte zwar klar: „Ich erkläre jetzt nicht, dass das völkerrechtskonform ist, so jemanden auf fremdem Territorium festzunehmen“, relativierte jedoch zugleich die Legitimität Maduros. „Maduro ist ein Diktator, der sich zweimal in gefälschten Wahlen zum Führer erklärt hat“, sagte er. Entscheidend sei nun, was aus der neuen Lage folge.

Den Verzicht auf offene Kritik an Trump begründete Hardt ausdrücklich mit der Ukraine. Ziel sei es, Washington auf einer gemeinsamen Linie zu halten. „Wenn ich das erreiche bei US-Präsident Trump – dann kann das kluge Politik sein“, sagte er. Mit Blick auf die aktuellen Friedensgespräche erklärte Hardt, Fortschritte seien „allemal es wert, jetzt nicht einen Streit mit dem US-Präsidenten an einer Stelle anzufangen, wo die Messe gesungen ist, wie man so schön sagt“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Jürgen Hardt (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Jürgen Hardt will Trump trotz Maduros Gefangennahme nicht scharf angehen.
  • Hardt bewertet die Situation in Venezuela als komplex und relativiert die Legitimität Maduros.
  • Er betont die Wichtigkeit, Washington in Bezug auf die Ukraine auf einer gemeinsamen Linie zu halten.

Warum ist das wichtig?

  • Erhalt der diplomatischen Beziehungen zu den USA in Zeiten kritischer Abstimmungen zur Ukraine
  • Vermeidung von Streitigkeiten, um Fortschritte in Friedensgesprächen nicht zu gefährden
  • Komplexität der Situation in Venezuela erfordert überlegte politische Strategien

Wer ist betroffen?

  • Jürgen Hardt
  • US-Präsident Donald Trump
  • Nicolás Maduro

Zahlen/Fakten?

  • Hardt bezeichnet Maduro als Diktator, der sich zweimal in gefälschten Wahlen zum Führer erklärt hat.
  • Hardt will auf offene Kritik an Trump verzichten, um gemeinsame Linie bezüglich der Ukraine zu halten.
  • Fortschritte in den Friedensgesprächen sollen nicht durch Streit mit Trump gefährdet werden.

Wie geht’s weiter?

  • Fortsetzung der Abstimmungen zur Ukraine
  • Gemeinsame Linie mit Washington beibehalten
  • Fokus auf aktuelle Friedensgespräche
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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