Grüne üben massive Kritik an Zweckentfremdung von Sondervermögen

18. März 2026
1 min Lesezeit

Grüne üben massive Kritik an Zweckentfremdung von Sondervermögen

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Kritik an Investitionsmittelverwendung in Berlin

() – Die Grünen-Bundestagsfraktion hat massive Kritik an der Verwendung der Investitionsmittel aus dem 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz geübt. Die Mittel seien großteils zweckentfremdet worden, heißt es in einem Positionspapier der Fraktion, über das die „Rheinische Post“ in ihrer Mittwochausgabe berichtet.

„Dieses Getrickse darf nicht weitergehen.“ Auch Merz und Klingbeil sollten sich nach einem Jahr Sondervermögen fragen, ob die Bürger das verdient hätten, „dass so mit ihrem Geld umgegangen wird“, schreiben Fraktionschefin Katharina Dröge und führende Grüne. In dem Papier machen die Grünen Vorschläge, wie das Geld aus dem Finanztopf künftig verwendet werden soll. „Der Klimaschutz kommt im Sondervermögen zu kurz. Es sollten mindestens fünf Milliarden bis 2034 an die Kommunen gehen, um sie robuster gegenüber Folgen der Klimakrise aufzustellen“, heißt es im Papier.

Weitere zwei Milliarden sollten in den Ausbau der Wärmenetze investiert werden. Zudem müsse der Bund 8,5 Milliarden Euro zusätzlich in den Ausbau der Kinderbetreuung, Kitas und Ganztagsschulen investieren. Für Klimaschutzverträge mit der Stahl-, Chemie- und Zementindustrie zur Dekarbonisierung sollten 25 Milliarden Euro zusätzlich bereitgestellt werden.

Die Grünen mahnen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zudem, seine Zusage zur Reform der Schuldenbremse einzuhalten. „Dazu muss der Bundeskanzler stehen. Wir nehmen Friedrich Merz beim Wort“, heißt es in dem Papier. Ohne Zustimmung der Grünen hätten Union und SPD im vergangenen Jahr die Zweidrittelmehrheit im Bundestag zur Änderung des Grundgesetzes verfehlt, die für die Errichtung des Sondervermögens nötig war. Das Sondervermögen jährt sich an diesem Mittwoch.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Britta Haßelmann und Katharina Dröge (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Grüne Bundestagsfraktion kritisiert Verwendung von Investitionsmitteln aus 500-Milliarden-Euro-Sondervermögen.
  • Vorschläge zur besseren Verwendung der Mittel, insbesondere für Klimaschutz, Kinderbetreuung und Dekarbonisierung.
  • Mahnung an Bundeskanzler Merz, Zusage zur Reform der Schuldenbremse einzuhalten.

Warum ist das wichtig?

  • Kritische Überprüfung der Verwendung von Investitionsmitteln ist notwendig, um Missbrauch zu vermeiden.
  • Vorschläge zur besseren Verwendung der Mittel könnten positive Auswirkungen auf Klimaschutz und soziale Infrastruktur haben.
  • Einhaltung von politischen Zusagen ist entscheidend für Vertrauen in die Regierung.

Wer ist betroffen?

  • Grüne-Bundestagsfraktion
  • Bürger
  • Kommunen

Zahlen/Fakten?

  • 500 Milliarden Euro Sondervermögen
  • 5 Milliarden Euro bis 2034 für Kommunen
  • 25 Milliarden Euro für Dekarbonisierung in der Industrie

Wie geht’s weiter?

  • Vorschläge zur Verwendung der Investitionsmittel im Sondervermögen machen
  • Bundeskanzler Merz zur Reform der Schuldenbremse mahnen
  • Klare Anforderungen für Klimaschutz und Infrastruktur ausarbeiten
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