Grüne kritisieren Rechtskreiswechsel für ukrainische Geflüchtete

19. November 2025
1 min Lesezeit

Grüne kritisieren Rechtskreiswechsel für ukrainische Geflüchtete

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik in Deutschland: Debatte um Flüchtlingsleistungen

() – Die Grünen haben den geplanten Rechtskreiswechsel für ukrainische Geflüchtete, den das Bundeskabinett am Mittwoch beschließen will, scharf kritisiert. Mal wieder schikaniere die Regierung Geflüchtete, sagte der Grünen-Abgeordnete Timon Dzienus dem „Tagesspiegel“. „Der Rechtskreiswechsel ist eine Schnapsidee.“

Union und SPD haben sich schon im Koalitionsvertrag auf die Maßnahme geeinigt. Geflüchtete aus der , die nach dem 1. April nach gekommen sind, sollen demnach nicht mehr Bürgergeld, sondern die niedrigeren Asylbewerberleistungen erhalten. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hatte den Schritt in der vergangenen Woche im Bundestag angekündigt und gleichzeitig Zweifel daran geäußert.

Die teilen auch die Grünen, die in einem Antrag die Bundesregierung auffordern, die bestehende Regelung beizubehalten. „Der Rechtskreiswechsel für neu einreisende Geflüchtete aus der Ukraine ist sozialpolitisch falsch, integrationspolitisch schädlich und haushaltspolitisch widersinnig“, sagte Dzienus. Er kritisierte, dass durch die Maßnahme die Kosten sogar steigen würden. „Die vermeintlichen Einsparungen beim Bürgergeld werden durch die Mehrausgaben des Bundes für die Kommunen sogar übertroffen. Der Rechtskreiswechsel ist nichts anderes als ein kostspieliger und unsinniger Taschenspieler-Trick, der Chaos stiftet.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Ankunft von Flüchtlingen aus der Ukraine in Deutschland (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Die Grünen kritisieren den geplanten Rechtskreiswechsel für ukrainische Geflüchtete.
  • Geflüchtete, die nach dem 1. April nach Deutschland kamen, sollen niedrigere Asylbewerberleistungen erhalten.
  • Die Grünen fordern, die bestehende Regelung beizubehalten, da die Maßnahme kostenintensiv und integrationspolitisch schädlich sei.

Warum ist das wichtig?

  • Kritik an geplanter Leistungskürzung für ukrainische Geflüchtete
  • Gefahr von höheren Kosten und sozialen Spannungen
  • Negative Auswirkungen auf Integration der Geflüchteten

Wer ist betroffen?

  • Geflüchtete aus der Ukraine
  • Union und SPD
  • Bundesregierung

Zahlen/Fakten?

  • Geflüchtete aus der Ukraine, die nach dem 1. April 2023 nach Deutschland gekommen sind, sollen niedrigere Asylbewerberleistungen erhalten.
  • Kritiker bezeichnen den Rechtskreiswechsel als sozialpolitisch falsch und integrationspolitisch schädlich.
  • Mehrausgaben des Bundes für die Kommunen übertreffen die eingesparten Kosten beim Bürgergeld.

Wie geht’s weiter?

  • Regierung plant Rechtskreiswechsel für ukrainische Geflüchtete
  • Grüne fordern Beibehaltung der bestehenden Regelung
  • Kritiken an steigenden Kosten und negativen Folgen für Integration
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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