Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Wirtschaft: Controversy over Fixed-Term Contracts in Berlin
Berlin () – Die DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi lehnt den Vorschlag von SPD-Chef und Finanzminister Lars Klingbeil für eine Ausweitung befristeter Arbeitsverträge auf Unternehmen, die in Innovationen investieren, ab.
Es sollte doch eine Selbstverständlichkeit sein, dass Unternehmen in Innovationen investierten, sagte Fahimi der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagausgaben). Beschäftigte bekämen auch keine Prämie neben dem Lohn, nur weil sie arbeiten gehen.
Klingbeil hatte in seiner Reformrede Ende März bei der Bertelsmann-Stiftung gesagt, er könne sich vorstellen, bei Unternehmen, die in Innovationen investierten, für eine längere Zeit befristete Arbeitsverträge zu ermöglichen, so wie dies bereits bei Start-ups der Fall sei. Er hoffe, dass sich so mehr Unternehmen trauten, trotz der Unsicherheit Leute einzustellen.
Man investiere, weil man dahinter ein Geschäftsmodell erwarte, entgegnete Fahimi. Wenn es das nicht gebe, sei es völlig egal, wie sich der Kündigungsschutz gestalte.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Yasmin Fahimi (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi lehnt den Vorschlag von SPD-Chef Lars Klingbeil ab.
- Klingbeil schlägt vor, befristete Arbeitsverträge für innovative Unternehmen auszuweiten.
- Fahimi argumentiert, dass Unternehmen unabhängig von Kündigungsschutz in Innovationen investieren sollten.
Warum ist das wichtig?
- Ablehnung von befristeten Arbeitsverträgen für Unternehmen, die in Innovationen investieren, wird geäußert
- Investitionen in Innovationen sollten normal sein, nicht von Arbeitsverhältnissen abhängig
- Kündigungsschutz spielt eine zentrale Rolle, unabhängig von Investitionen
Wer ist betroffen?
- DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi
- Beschäftigte in Unternehmen
- Unternehmen, die in Innovationen investieren
Zahlen/Fakten?
- Yasmin Fahimi lehnt Vorschlag von Lars Klingbeil ab
- Klingbeil spricht sich für längere befristete Arbeitsverträge bei innovativen Unternehmen aus
- Fahimi betont, dass Investitionen in Innovationen selbstverständlich sein sollten
Wie geht’s weiter?
- DGB-Vorsitzende lehnt Vorschlag von Lars Klingbeil ab
- Forderung nach Sicherheiten für Beschäftigte bleibt bestehen
- Unternehmen sollen ohne zusätzliche Anreize in Innovationen investieren
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