Niedersachsen: Politik zum Wolfsschutz
Osnabrück () – Niedersachsens Agrarministerin Miriam Staudte (Grüne) hofft nach der Reform des Wolfsmanagements auf Frieden beim Thema Wolf. „Das wäre schön“, sagte sie der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Freitagausgabe).
„Das Thema ist bei einigen Menschen emotional sehr aufgeladen.“
Auf die Kritik von Umweltverbänden am möglichen Abschuss ganzer Rudel sagte Staudte, die Regelung sei ihrer Ansicht nach ein Kompromiss. Man müsse eben auch anerkennen, dass es Wölfe gebe, die Schaden in der Weidetierhaltung verursachten, so Stadte.
„Deswegen finde ich, ist es ein vernünftiger Kompromiss zu sagen: Diese Wölfe können wir hier nicht tolerieren.“ Derzeit brauche man sich um den Bestand aber keine Sorgen zu machen.
Daher sei sie auch als Grüne „wirklich fein damit“.
Nun sei entscheidend, inwiefern die Jagdausübungsberechtigten das dann auch umsetzten und sich daran beteiligten, sagte Staudte. „Wir müssen das beobachten. Man wird sehen.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Miriam Staudte (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Niedersachsen - Was ist passiert – was dahinter steckt
Was ist passiert?
- Miriam Staudte hofft nach der Reform des Wolfsmanagements auf Frieden beim Thema Wolf
- Sie sagt, die Regelung mit möglichen Abschüssen ganzer Rudel sei ein Kompromiss, weil es Wölfe gebe, die Schäden in der Weidetierhaltung verursachten
- Entscheidend sei nun, wie Jagdausübungsberechtigte die Maßnahmen umsetzen; das müsse man beobachten
Warum ist das wichtig?
- Das Wolfsmanagement soll nach der Reform zu mehr Konfliktfrieden führen, obwohl das Thema emotional stark aufgeladen ist
- Die Möglichkeit von Eingriffen wird als Kompromiss begründet, um Schäden in der Weidetierhaltung zu begrenzen
- Entscheidend ist, wie konsequent die Jagdausübungsberechtigten die Regelungen umsetzen, um die Wirkung zu beobachten
Wer ist betroffen?
- Niedersachsens Agrarministerin Miriam Staudte (Grüne)
- Jagdausübungsberechtigte
- Menschen, die das Thema Wolf als emotional aufgeladen empfinden
Zahlen/Fakten?
- Reform des Wolfsmanagements
- Wolfsabschuss ganzer Rudel als möglicher Kompromiss-Regelung
- Bestand derzeit keine Sorgen; Beobachtung der Umsetzung durch Jagdausübungsberechtigte
Wie geht’s weiter?
- Staudte hofft auf Frieden beim Thema Wolf nach der Reform des Wolfsmanagements
- Entscheidend ist, wie Jagdausübungsberechtigte die Regelungen umsetzen; es soll beobachtet werden und man wird sehen
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