Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: AfD-Debatte zum Nahost-Konflikt in Berlin
Berlin () – Der Partei- und Fraktionschef der AfD, Tino Chrupalla, hat seinen Parteikollegen Markus Frohnmaier für seine Auslassungen zum Nahost-Konflikt in Nahost kritisiert. „Die Sichtweisen, die Markus Frohnmaier da geschildert hat, die kann man nachvollziehen. Wenngleich man nicht feiern sollte, dass es Angriffe gibt und viele Zivilisten getötet werden“, sagte Chrupalla den Sendern RTL und ntv.
Der außenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion Frohnmaier hatte die „chirurgische Präzision und klare Zielorientierung“ des US-Militärschlags hervorgehoben und damit einen anderen Ton angeschlagen als Chrupalla. „Die chirurgische Kriegsführung kann man sicher infrage stellen, wenn man eine iranische Mädchenschule trifft mit 120 Toten.“ Und weiter: „Ich feiere nicht Raketenangriffe, egal auf welches Land und von wem sie kommen. Das kann man nicht feiern, weil immer Zivilisten getötet werden. Und das kann man nur verurteilen.“ Gleichzeitig sagte er, auch Frohnmaiers Aussagen nicht als Feiern bezeichnen würde.
Chrupalla hob hervor: „Wir stehen zum Völkerrecht und zur UN-Charta. Vor diesen besorgniserregenden Bildern in Nahost haben wir immer gewarnt.“ Die Beweggründe Israels könne er verstehen, sehe aber nicht, was die Zielsetzungen des Landes und der USA seien. „Einen Regimewechsel wird man in dieser Weise sicherlich nicht schaffen.“ Die Rolle von US-Präsident Donald Trump sieht er kritisch. „Donald Trump ist als Friedenspräsident gestartet“, so Chrupalla, der hinzufügte, dass auch Trumps eigene Anhänger die Angriffe kritisch sehen würden. „Am Ende wird Donald Trump als Kriegspräsident enden. Will er das? Das muss er dann auch seinen Wählern erklären. Vor allem, wenn diese Angriffe und auch diese Kriegsführung keinen Erfolg haben.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Tino Chrupalla (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Tino Chrupalla kritisiert Markus Frohnmaier für seine Äußerungen zum Nahost-Konflikt.
- Chrupalla betont, dass man Angriffe und Zivilistenopfer nicht feiern sollte.
- Er äußert Bedenken über die Rolle von Donald Trump und die Zielsetzungen der USA in der Region.
Warum ist das wichtig?
- Differierende Meinungen innerhalb der AfD zum Nahost-Konflikt zeigen interne Spannungen.
- Chrupalla betont die Wichtigkeit des Völkerrechts und warnt vor den Folgen militärischer Aktionen.
- Kritik an der Rolle der USA und Donald Trumps in der aktuellen Konfliktsituation.
Wer ist betroffen?
- Tino Chrupalla
- Markus Frohnmaier
- Zivilisten in Nahost
Zahlen/Fakten?
- 120 Tote in einer iranischen Mädchenschule
- Chrupalla betont: "Wir stehen zum Völkerrecht und zur UN-Charta"
- Trumps eigene Anhänger sehen Angriffe kritisch
Wie geht’s weiter?
- Chrupalla kritisiert Frohnmaiers Äußerungen zum Nahost-Konflikt
- Diskussion über die Zielsetzungen der USA und Israels in der Konfliktsituation
- Kritische Haltung gegenüber Donald Trump als Friedenspräsident
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