Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Bundeswehr: Reformbedarf im Beschaffungswesen
Bonn () – Der Präsident des Bundesrechnungshofs, Kay Scheller, kritisiert die Strukturen im Beschaffungsamt der Bundeswehr scharf. Zwar seien diese Strukturen auch deshalb entstanden, um zu verhindern, dass Geld versickert, sagte er der „Welt am Sonntag“. „Aber sie haben im Laufe der Jahre zu einem System der organisierten Verantwortungslosigkeit geführt: Alle sichern sich immer nochmal ab und nochmal ab. Das können wir uns nicht mehr leisten.“
Es gebe in dem Amt zu viele Akteure. „Das Gebot der Stunde ist: Komplexität runterfahren“, sagte der Rechnungshofpräsident. „Wir müssen die Experten auch in die Lage versetzen, Entscheidungen zu treffen. Wir müssen die Geschwindigkeit in der Entscheidungsfindung erhöhen.“
Es verändere sich derzeit rasant, was die Streitkräfte für das Bestehen auf dem Gefechtsfeld der Zukunft brauchen. „Wir haben nicht jahrelang Zeit, den Bedarf zu prüfen“, sagte Scheller. Trotzdem müsse die Beschaffung wirtschaftlich erfolgen. „Wir müssen Komplexität reduzieren, Geschwindigkeit erhöhen, ohne die Kontrollmechanismen aufzugeben. Das kann man schaffen und da ist noch Luft nach oben.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Soldaten der Bundeswehr (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Präsident des Bundesrechnungshofs kritisiert Strukturen im Beschaffungsamt der Bundeswehr
- Forderung nach einer Reduzierung von Komplexität und schnelleren Entscheidungsprozessen
- Betonung auf die Notwendigkeit wirtschaftlicher Beschaffung trotz rasanter Veränderungen im Bedarf der Streitkräfte
Warum ist das wichtig?
- Verbesserung der Effizienz im Beschaffungsprozess der Bundeswehr
- Notwendigkeit schnellerer Entscheidungen für die Einsatzbereitschaft der Streitkräfte
- Erhalt von Kontrollmechanismen trotz Vereinfachung der Strukturen
Wer ist betroffen?
- Präsident des Bundesrechnungshofs, Kay Scheller
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Wie geht’s weiter?
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