Berlins Verwaltungsgerichtspräsidentin warnt vor IFG-Reform

21. Juli 2026
1 min Lesezeit

Politik: Transparenz im Informationszugang

Berlin () – Die Präsidentin des Verwaltungsgerichts Berlin, Erna Viktoria Xalter, warnt vor einer Einschränkung des Informationsfreiheitsgesetzes. Sie sehe die entsprechenden Pläne der Bundesregierung mit Besorgnis, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk „.

Sollte etwa die Deckelung der Kosten bei Anträgen auf Informationszugang abgeschafft werden, könnte das für die Antragsteller sehr teuer werden, was letztlich für viele das Ende der Informationsfreiheit bedeute, so Xalter. Sie fordert, mehr Transparenz per Gesetz zu verordnen. „Um Bürokratie abzubauen, wäre es sinnvoller, mehr proaktive Transparenzpflichten für die Behörden einzuführen.“ Dann müsste auch nicht der Zugang zu jeder einzelnen Information eingeklagt werden.

Xalter geht Ende Juli nach 20 Jahren als Präsidentin des Verwaltungsgerichts in den Ruhestand.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Staatsanwaltschaft und Verwaltungsgericht (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Berlins Verwaltungsgerichtspräsidentin warnt vor IFG-Reform

Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt

Was ist passiert?

  • Die Präsidentin des Verwaltungsgerichts Berlin, Erna Viktoria Xalter, warnt vor einer möglichen Einschränkung des Informationsfreiheitsgesetzes durch Pläne der Bundesregierung
  • Sollte die Deckelung der Kosten für Anträge auf Informationszugang abgeschafft werden, könnten Anträge für viele Antragsteller zu teuer werden und die Informationsfreiheit faktisch enden
  • Xalter fordert stattdessen mehr proaktive Transparenzpflichten durch das Gesetz

Warum ist das wichtig?

  • Wegfall der geplanten Kostenbegrenzung könnte Anträge auf Informationszugang deutlich verteuern und damit die Informationsfreiheit für viele faktisch beenden
  • Mehr gesetzlich vorgeschriebene proaktive Transparenzpflichten würde Bürokratie reduzieren und unnötige Klagen auf einzelne Informationen vermeiden

Wer ist betroffen?

  • Präsidentin des Verwaltungsgerichts Berlin, Erna Viktoria Xalter
  • Antragsteller auf Informationszugang
  • Viele Bürger, die künftig Informationen vermutlich nicht mehr erhalten könnten

Zahlen/Fakten?

  • Deckelung der Kosten bei Anträgen auf Informationszugang könnte abgeschafft werden
  • Präsidentin warnt: mögliche Abschaffung könnte für Antragsteller sehr teuer werden und das Ende der Informationsfreiheit bedeuten
  • Xalter geht Ende Juli nach 20 Jahren in den Ruhestand

Wie geht’s weiter?

  • Präsidentin des Verwaltungsgerichts Berlin warnt vor einer Einschränkung des Informationsfreiheitsgesetzes durch geplante Änderungen der Bundesregierung
  • Wenn die Kostenbegrenzung bei Anträgen abgeschafft wird, könnten Informationen für Antragsteller stark teurer werden und die Informationsfreiheit faktisch enden
  • Xalter fordert mehr proaktive Transparenzpflichten per Gesetz, statt jedes einzelne Informationsverlangen einklagen zu müssen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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