Kultur - Was ist passiert – was dahinter steckt
Kulturpolitik in Berlin: Debatte um Buchhandlungspreis
Berlin () – Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels hält nach dem jüngsten Eklat am Buchhandlungspreis fest und kritisiert Kulturstaatsminister Wolfram Weimer scharf. „Nicht der Preis ist beschädigt, sondern der Verleihende hat sich beschädigt“, sagte Sebastian Guggolz, Vorsteher des Börsenvereins, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland„.
Der Preis sei unverändert wichtig für die Branche. „Der Deutsche Buchhandlungspreis ist – wie auch sein Pendant, der Verlagspreis – eine wichtige Wertschätzung der Leistung von Buchhandlungen und Verlagen für Kultur und Gesellschaft. Es wäre ein großer Rückschritt, wenn die grundsätzliche Akzeptanz für die beiden Preise schwinden würde“, sagte Guggolz weiter. „Ein Wegfall der Preise wäre zudem eine kulturpolitische Entscheidung, gegen die Stärkung der Verlags- und Buchhandelsvielfalt in Deutschland, da sie bislang die einzige Möglichkeit einer Art Förderung zu sein scheinen.“
Die Entscheidung über die Preisträger sollte „allein bei der fachkundigen Jury liegen“, sagte Guggolz dem RND. Er kritisierte Weimers Eingreifen als „intransparent“. Preisträger links und rechts der Mitte sollten hierbei selbstverständlich sein. „Mit Extremismus hat das nichts zu tun.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wolfram Weimer (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Börsenverein des Deutschen Buchhandels kritisiert Kulturstaatsminister Wolfram Weimer.
- Sebastian Guggolz betont Wichtigkeit des Deutschen Buchhandlungspreises für die Branche.
- Guggolz fordert, dass die Entscheidung über Preisträger allein bei der Jury liegen soll.
Warum ist das wichtig?
- Wertschätzung der Leistung von Buchhandlungen und Verlagen
- Erhalt der kulturellen Vielfalt und Förderung des Buchhandels
- Entscheidung über Preisträger soll unabhängig und transparent sein
Wer ist betroffen?
- Börsenverein des Deutschen Buchhandels
- Kulturstaatsminister Wolfram Weimer
- Buchhandlungen und Verlage
Zahlen/Fakten?
- Deutscher Buchhandlungspreis bleibt wichtig für die Branche
- Preisverleihung sollte allein der Jury obliegen
- Kritisiert wird Wolfram Weimer für intransparentes Eingreifen
Wie geht’s weiter?
- Preisträgerwahl bleibt bei der Jury
- Anhaltende Kritik an Kulturstaatsminister Weimer
- Bedeutung des Buchhandlungspreises für die Branche betonen
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