Ostdeutsche Unternehmen sind unzufriedener mit Wirtschaftspolitik

9. März 2026
1 min Lesezeit

Ostdeutsche Unternehmen sind unzufriedener mit Wirtschaftspolitik

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaftliche Zufriedenheit in Ostdeutschland

() – Unternehmen in Ostdeutschland sind unzufriedener mit der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung als westdeutsche. Das ergab eine Befragung des Ifo-Instituts, die am Montag veröffentlicht wurde.

Während Unternehmen in Westdeutschland der Regierung eine durchschnittliche Note von 4,14 geben, fällt die Bewertung in Ostdeutschland mit 4,27 schlechter aus. „Deutlich mehr Unternehmen im Osten als im Westen geben der Regierung die Note 6. Baufirmen und Einzelhändler sind besonders kritisch“, sagte Joachim Ragnitz, stellvertretender Leiter der Niederlassung Dresden des Ifo-Instituts.

In der Befragung gaben 13 Prozent der ostdeutschen Unternehmen die Note 6, während dies in Westdeutschland nur acht Prozent taten. Kritischer als ihre westdeutschen Pendants äußerten sich ostdeutsche Baufirmen und Einzelhändler (Durchschnittsnote 4,48 (Bau) bzw. 4,46 (Einzelhandel)), während es in anderen Branchen wie Großhandel, Industrie und Dienstleistungen kaum Unterschiede zwischen Ost und West gab.

Die Bewertung der Regierungspolitik fiel in allen betrachteten Politikbereichen kritisch aus. Besonders schlecht schnitt die Sozial- und Rentenpolitik ab, die mit einer Gesamtnote von 4,62 bewertet wurde, was mit den Bewertungen aus Westdeutschland übereinstimmt. In den Bereichen Finanzpolitik (Ost: 4,18, West: 4,00), Energie- und Klimapolitik (Ost: 4,32, West: 4,16) und Industriepolitik (Ost: 4,30, West: 4,11) zeigten sich deutliche Unterschiede. „Die Ergebnisse zeigen, dass Reformen auf nahezu allen Feldern dringend erwartet werden“, sagte Marcel Thum, Leiter der Dresdner Niederlassung des Ifo-Instituts.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wirtschaftsministerium (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Unternehmen in Ostdeutschland sind unzufriedener mit der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung als Unternehmen in Westdeutschland.
  • Ostdeutsche Unternehmen geben der Regierung eine schlechtere Durchschnittsnote (4,27) im Vergleich zu Westdeutschen (4,14).
  • Besonders kritisch äußern sich Baufirmen und Einzelhändler im Osten, mit einem hohen Anteil, der der Regierung die Note 6 vergibt.

Warum ist das wichtig?

  • Unzufriedenheit in Ostdeutschland mit der Wirtschaftspolitik kann auf regionale Ungleichheiten hinweisen.
  • Kritische Einschätzungen von Baufirmen und Einzelhändlern erfordern gezielte politische Maßnahmen.
  • Hohe Erwartung an Reformen in verschiedenen Politikbereichen zeigt Handlungsdruck für die Bundesregierung.

Wer ist betroffen?

  • Unternehmen in Ostdeutschland
  • Baufirmen
  • Einzelhändler

Zahlen/Fakten?

  • Durchschnittliche Note für Regierung (Ostdeutschland): 4,27
  • Durchschnittliche Note für Regierung (Westdeutschland): 4,14
  • 13% der ostdeutschen Unternehmen vergaben die Note 6; 8% in Westdeutschland

Wie geht’s weiter?

  • Reformen in der Wirtschaftspolitik werden erwartet
  • Baufirmen und Einzelhändler in Ostdeutschland zeigen besondere Unzufriedenheit
  • Weitere Analysen der Politikbereiche sind notwendig
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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