Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaftliche Unzufriedenheit in Deutschland 2023
Berlin () – Knapp die Hälfte der Ostdeutschen (49 Prozent) ist unzufrieden mit dem Funktionieren der Demokratie in Deutschland. 14 Prozent zeigten sich sogar „sehr unzufrieden“, in Westdeutschland liegt die Unzufriedenheit bei 38 Prozent, acht Prozent bezeichneten sich als „sehr unzufrieden“, wie aus dem diesjährigen „Deutschland-Monitor“ im Auftrag der Bundesregierung hervorgeht, den die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser (SPD) am Donnerstag vorstellen will und über den der „Stern“ berichtet.
Im Ergebnis der Antworten halten die Wissenschaftler ein Fünftel (21 Prozent) der Gesellschaft – in Ostdeutschland ein Viertel (26 Prozent) – für empfänglich für autoritäre Ideen. So stimmen der Aussage „Was Deutschland jetzt braucht, ist eine einzige starke Partei, die den Willen des Volkes insgesamt verkörpert“ 35 Prozent der Ostdeutschen zu – und 26 Prozent noch teilweise. In Westdeutschland halten 30 Prozent der Westdeutschen diese Aussage für richtig, darüber hinaus sind 23 Prozent teils dieser Meinung.
Eine „starke Führungspersönlichkeit“, die „keine Rücksicht auf das Parlament nehmen“ müsse, präferieren 15 Prozent der Ostdeutschen. Sechs Prozent von ihnen halten eine Diktatur „unter bestimmten Umständen für eine bessere Staatsform“ – wobei weitere 12 Prozent zumindest teilweise dieser Aussage zustimmen. In Westdeutschland fallen diese Werte jeweils nur halb so hoch aus.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wahllokal bei Bundestagswahl 2025 (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- 49 Prozent der Ostdeutschen sind unzufrieden mit der Demokratie in Deutschland.
- 35 Prozent der Ostdeutschen befürworten eine starke Partei, die den Willen des Volkes verkörpert.
- 15 Prozent der Ostdeutschen bevorzugen eine starke Führungspersönlichkeit ohne Rücksicht auf das Parlament.
Warum ist das wichtig?
- Hohe Unzufriedenheit mit der Demokratie könnte politische Instabilität fördern.
- Zunehmende Akzeptanz autoritärer Ideen gefährdet demokratische Werte.
- Abweichende Meinungen zwischen Ost- und Westdeutschen können gesellschaftliche Spaltungen verstärken.
Wer ist betroffen?
- Ostdeutsche
- Westdeutsche
- Personen mit autoritären Ansichten
Zahlen/Fakten?
- 49 Prozent der Ostdeutschen unzufrieden mit Demokratie
- 21 Prozent der Gesellschaft empfänglich für autoritäre Ideen
- 35 Prozent der Ostdeutschen stimmen für starke Partei, die Willen des Volkes verkörpert
Wie geht’s weiter?
- Präsentation der Ergebnisse durch Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser (SPD)
- Analyse der Meinungsumfragen in der Gesellschaft
- Mögliche Diskussion über Reformen im demokratischen System
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