Tankrabatt würde laut RWTH-Studie vor allem Gutverdiener entlasten

7. März 2026
1 min Lesezeit

Tankrabatt würde laut RWTH-Studie vor allem Gutverdiener entlasten

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Tankrabatt und Einkommensungleichheit in Aachen

() – Ein staatlicher Tankrabatt würde Haushalte mit hohen Einkommen deutlich stärker entlasten als einkommensschwache Haushalte.

Das ist das Ergebnis einer Kurzstudie des Lehrstuhls für Energiesystemökonomik der RWTH Aachen, die die Forscher am Samstag vorstellten. Demnach würden Haushalte im obersten Einkommenszehntel durchschnittlich etwa 20 Euro im Monat sparen, während die Entlastung im untersten Zehntel nur bei rund sechs Euro läge.

Die Studie zeigt zudem, dass ein solcher Rabatt den Staat etwa 480 Millionen Euro pro Monat kosten würde. Der Gini-Koeffizient, ein Maß für die Einkommensungleichheit, würde durch die Maßnahme lediglich um etwa 0,007 Prozent sinken, teilten die Wissenschaftler mit.

Ein weiterer Effekt wäre, dass der zuvor aufgrund hoher Preise gesunkene Kraftstoffverbrauch im privaten Verkehr wieder ansteigen würde. Ein Tankrabatt schwäche das klimapolitische Preissignal und erreiche bedürftige Haushalte nur begrenzt, so das Fazit der Forscher.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tankstelle am 04.03.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Staatlicher Tankrabatt entlastet wohlhabende Haushalte stärker als einkommensschwache
  • Haushalte im obersten Einkommenszehntel sparen etwa 20 Euro, während die untersten nur rund 6 Euro sparen
  • Tankrabatt könnte den Kraftstoffverbrauch im privaten Verkehr ansteigen lassen und hat nur begrenzten Effekt auf bedürftige Haushalte

Warum ist das wichtig?

  • Entlastung von Haushalten mit hohen Einkommen stärker als von einkommensschwachen Haushalten
  • Hohe Kosten für den Staat (480 Millionen Euro pro Monat)
  • Schwächt klimapolitisches Preissignal und erreicht bedürftige Haushalte nur begrenzt

Wer ist betroffen?

  • Haushalte mit hohen Einkommen
  • einkommensschwache Haushalte
  • der Staat

Zahlen/Fakten?

  • Haushalte im obersten Einkommenszehntel sparen ca. 20 Euro pro Monat
  • Entlastung im untersten Einkommenszehntel liegt bei rund 6 Euro
  • Kosten für den Staat: ca. 480 Millionen Euro pro Monat

Wie geht’s weiter?

  • Diskussion über alternative Entlastungsmaßnahmen für einkommensschwache Haushalte
  • Bewertung der Auswirkungen auf den Kraftstoffverbrauch und Klimapolitik
  • Überprüfung der langfristigen finanziellen Effekte für den Staat
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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