Dax startet zurückhaltend – Berichtssaison rückt in den Fokus

23. Januar 2026
1 min Lesezeit

Dax startet zurückhaltend – Berichtssaison rückt in den Fokus

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Dax startet verhalten in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Der Dax ist am Freitagmorgen zurückhaltend in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.850 Punkten berechnet, knapp unter dem Schlussniveau vom Vortag.

„Wirft man alle dominanten Faktoren des noch jungen Börsenjahrs 2026 in einen Topf – die Grönland-Angst, die nachlässt, die Zolldrohungen, die zurückgenommen wurden, das Rekordhoch nach der längsten Dax-Gewinnserie in der Geschichte – dann befindet sich der Dax bei rund 24.900 Punkten in einem neutralen Bereich“, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. „Es ist exakt die Mitte zwischen Jahrestief und Rekordhoch. Für einen Anstieg über 24.900 Punkte wollen die Anleger jetzt die Rückversicherung der Unternehmen haben, dass ihre starken Gewinnerwartungen für 2026 realistisch sind. Die nachlassende Grönland-Angst eröffnet Anlegern dabei die Möglichkeit, sich stärker der anstehenden Berichtssaison zu widmen.“

„Der Goldpreis nähert sich in großen Schritten der 5.000-Dollar-Marke. Bei den Edelmetallen gilt: Dabei sein ist alles – und die Angst, eine historische Rally zu verpassen, dürfte ein zunehmender Kurstreiber hinter den Anstiegen sein. Gold-Anleger werden jedoch auch fast im Tagesrhythmus mit guten Nachrichten versorgt – zuletzt durch die Ankündigung der polnischen Zentralbank, weitere 150 Tonnen Gold kaufen zu wollen. Zentralbanken und Privatanleger bieten bei Gold um die Wette, und das treibt den Preis immer schneller nach oben. 5.000 Dollar im Gold und 100 Dollar im Silber – das scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein“, sagte Stanzl.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagmorgen schwächer: Ein Euro kostete 1,1731 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8524 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Morgen wurden für eine Feinunze 4.912 US-Dollar gezahlt (-0,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 134,63 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 64,39 US-Dollar, das waren 33 Cent oder 0,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Dax startet zurückhaltend mit rund 24.850 Punkten.
  • Anleger rechnen mit 15% Gewinnwachstum der Dax-Konzerne für 2026.
  • Goldpreis nähert sich 5.000-Dollar-Marke, Zentralbanken kaufen Gold.

Warum ist das wichtig?

  • Dax befindet sich in neutralem Bereich, wichtige Marke für Anleger zur Einschätzung von Unternehmensgewinnen.
  • Positive Erwartungen an die deutsche Wirtschaft durch Infrastruktur- und Rüstungsprogramme.
  • Goldpreise nähern sich historischen Höhen, was auf steigendes Anlegerinteresse und wirtschaftliche Unsicherheiten hinweist.

Wer ist betroffen?

  • Dax-Anleger
  • Investoren deutscher Unternehmen
  • Gold-Anleger

Zahlen/Fakten?

  • Dax bei rund 24.850 Punkten
  • Gewinnwachstum der 40 Dax-Konzerne von 15 Prozent für 2026
  • Goldpreis bei 4.912 US-Dollar pro Feinunze

Wie geht’s weiter?

  • Dax-Anleger erwarten starke Unternehmenszahlen zur Bestätigung der Gewinnprognosen
  • Fokus auf die kommende Berichtssaison und mögliche Unternehmensupdates
  • Entwicklungen bei Gold und Öl weiter beobachten
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