RWE-Chef würde strategische Gasreserve über zwei Jahre einführen

2. März 2026
1 min Lesezeit

RWE-Chef würde strategische Gasreserve über zwei Jahre einführen

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Wirtschaft: RWE-Chef über strategische Gasreserve in Essen

Essen () – RWE-Chef Markus Krebber schlägt die Einführung einer strategischen Gasreserve über den Zeitraum von zwei Jahren vor – und stellt die bisherigen Füllstandsvorgaben infrage.

„Füllstandslevel-Vorgaben sind kontraproduktiv für den Markt und machen die Gasversorgung am Ende teurer“, sagte er dem Nachrichtenportal Politico. „Ein passendes Instrument wäre zum Beispiel eine strategische Gasreserve, die nicht in den Markt integriert ist und nur im Notfall angezapft werden darf – so wie bei der nationalen Ölreserve“, sagte Krebber.

Eine solche Reserve muss ihm zufolge aber auch mit genügend Vorlauf geplant werden, um zusätzliche Marktverwerfungen zu vermeiden. „Ich würde die strategische Gasreserve über zwei Jahre einführen, um die Marktpreise im kommenden Sommer nicht zu belasten und die Kosten für die Verbraucher gering zu halten“, sagte Krebber.

Die Kosten für eine solche Reserve hält er für „sehr überschaubar“, wenn es richtig angelegt sei. „Um die Kosten gering zu halten, könnte man zum Beispiel das Vorhalten der strategischen Reserve mit Mindestvorgaben verauktionieren, und den günstigsten Anbieter die Reserve bewirtschaften lassen“, so der RWE-Chef.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gasspeicher (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • RWE-Chef Markus Krebber schlägt eine strategische Gasreserve über zwei Jahre vor.
  • Er stellt die bisherigen Füllstandsvorgaben infrage und bezeichnet sie als kontraproduktiv.
  • Eine solche Reserve solle nur im Notfall angezapft werden.

Warum ist das wichtig?

  • Strategische Gasreserve kann Marktverwerfungen vermeiden
  • Reduzierung der Gaskosten für Verbraucher durch geplante Einführung
  • Verbesserung der Gasversorgungssicherheit im Notfall

Wer ist betroffen?

  • Verbraucher
  • Marktteilnehmer
  • RWE-Chef Markus Krebber

Zahlen/Fakten?

  • Einführung einer strategischen Gasreserve über zwei Jahre vorgeschlagen
  • Krebber hält Kosten für eine solche Reserve für "sehr überschaubar"
  • Füllstandslevel-Vorgaben als kontraproduktiv für den Markt bewertet

Wie geht’s weiter?

  • Einführung einer strategischen Gasreserve über zwei Jahre
  • Planung der Reserve mit genügend Vorlauf zur Vermeidung von Marktverwerfungen
  • Kosten für die Reserve als "sehr überschaubar" einschätzen und mit Mindestvorgaben verauktionieren
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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