RWE fordert vom Bund Ausschreibung der Gas-Kraftwerke bis März

3. Januar 2026
1 min Lesezeit

RWE fordert vom Bund Ausschreibung der Gas-Kraftwerke bis März

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: RWE fordert Gas-Ausschreibung in Deutschland

() – Der größte deutsche Stromerzeuger RWE fordert vom Bund eine schnelle Ausschreibung der Gas-Kraftwerke, um 2030 aus der Kohle aussteigen zu können.

„RWE will 2030 aus der Kohle raus. Wir wollen drei Gigawatt an neuen Gas-Kraftwerken bauen und haben die Planung trotz der politischen Unsicherheit vorangetrieben. Wir brauchen im ersten Quartal 2026 die Ausschreibung, dann können die ersten Gas-Blöcke bis Ende 2029 in Betrieb gehen“, sagte RWE-Chef Markus Krebber der „Rheinischen Post“. Im Bundeswirtschaftsministerium werde zwar mit Hochdruck gearbeitet, „nun muss die Pläne noch bei der EU durchsetzen“, so Krebber.

NRW und RWE wollen bis 2030 aus der Kohle aussteigen. RWE ist bereit, den Tagebau Garzweiler notfalls länger zu betreiben – stellt aber Bedingungen: „2026 wird die Bundesregierung das Ausstiegsdatum überprüfen. Danach ist es eine Entscheidung der Politik, ob sie wünscht, dass unsere Braunkohle-Kraftwerke nach 2030 drei weitere Jahre in die Reserve gehen. Doch dann muss der Staat diese Reserve organisieren und auch die nötigen CO2-Zertifikate bezahlen. Wir halten die Anlagen dann nur noch gegen Kostenerstattung im Auftrag der Regierung bereit“, sagte Krebber weiter.

Beim Personal sorgt RWE für diesen Fall vor: „Wir holen keinen aus der Rente zurück. Aber es würden weniger Mitarbeiter als geplant 2030 über den Bezug von Anpassungsgeld in den Ruhestand gehen. Derzeit haben wir rund 6.000 Mitarbeiter in der Braunkohle. Bis 2030 soll die Zahl auf rund 2.000 sinken“, erklärte Krebber. Für die Ausschreibung der Gas-Kraftwerke forderte der RWE-Chef: „Sie muss schlank sein, die EU sollte kein Jahr vorschreiben, in dem von Erdgas auf grünen Wasserstoff umgestellt werden muss – sondern dies dem Markt überlassen.“ Zugleich forderte Krebber: „Und wir brauchen Investitionssicherheit. Da die Blöcke nur einspringen, wenn die Erneuerbaren nicht liefern können, muss es eine Mindestvergütung geben. Dann wird sich in der Ausschreibung der günstigste Bieter durchsetzen.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gasspeicher (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • RWE fordert eine schnelle Ausschreibung für Gas-Kraftwerke, um 2030 aus der Kohle auszusteigen.
  • RWE plant den Bau von drei Gigawatt neuen Gas-Kraftwerken bis Ende 2029.
  • Die Mitarbeitersituation soll bis 2030 von 6.000 auf etwa 2.000 gesenkt werden.

Warum ist das wichtig?

  • Dringlichkeit der Ausschreibung für Gas-Kraftwerke zur Einhaltung des Kohleausstiegs 2030
  • Notwendigkeit von Investitionssicherheit und flexiblen Umstellungen auf erneuerbare Energien
  • Planungssicherheit für die Mitarbeiter und Reduzierung der Belegschaft in der Braunkohle

Wer ist betroffen?

  • RWE
  • NRW
  • Mitarbeiter in der Braunkohle

Zahlen/Fakten?

  • RWE plant, bis 2030 drei Gigawatt an neuen Gas-Kraftwerken zu bauen.
  • Rund 6.000 Mitarbeiter in der Braunkohle sollen bis 2030 auf etwa 2.000 sinken.
  • Ausschreibung der Gas-Kraftwerke soll im ersten Quartal 2026 erfolgen.

Wie geht’s weiter?

  • Schnelle Ausschreibung der Gas-Kraftwerke im ersten Quartal 2026
  • EU-Pläne müssen durchgesetzt werden
  • Mindestvergütung für Gas-Blöcke zur Investitionssicherheit erforderlich
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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