Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt
ÖPNV Warnstreik in Deutschland 2023
Berlin () – In fast ganz Deutschland hat am frühen Freitagmorgen ein von der Gewerkschaft Verdi ausgerufener Warnstreik im ÖPNV begonnen. Betroffen sind 150 Verkehrsunternehmen und Busbetriebe mit zusammen rund 100.000 Beschäftigten.
In zahlreichen kommunalen Nahverkehrsunternehmen fahren dadurch den ganzen Freitag über keine Busse und Bahnen, in vielen Tarifbereichen wird der Streik auch auf den Samstag ausgedehnt. In Niedersachsen, wo noch bis Ende März eine Friedenspflicht gilt, findet kein Arbeitskampf statt.
In der Tarifrunde für die Beschäftigten der kommunalen Nahverkehrsunternehmen verhandelt Verdi derzeit über Arbeitsbedingungen, insbesondere Entlastungen bei der Wochenarbeitszeit und den Schichtdiensten sowie höhere Zuschläge für Arbeit in der Nacht und am Wochenende.
In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt. Die Verhandlungen kamen zuletzt nach Ansicht von Verdi „kaum voran, obwohl es in einzelnen Bereichen schon vier Runden gab“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hinweis auf den Streik am 27. und 28. Februar |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Warnstreik im ÖPNV in fast ganz Deutschland von Verdi ausgerufen
- Betroffen sind 150 Verkehrsunternehmen und rund 100.000 Beschäftigte
- Streik betrifft Busse und Bahnen, in Niedersachsen keine Arbeitskämpfe aufgrund von Friedenspflicht
Warum ist das wichtig?
- Warnstreik beeinträchtigt den ÖPNV in ganz Deutschland erheblich
- Verdi verlangt bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne für Beschäftigte
- Streik könnte auf Samstag ausgeweitet werden, was die Mobilität weiter einschränkt
Wer ist betroffen?
- 150 Verkehrsunternehmen und Busbetriebe
- Rund 100.000 Beschäftigte
- Kommunale Nahverkehrsunternehmen
Zahlen/Fakten?
- 150 Verkehrsunternehmen und Busbetriebe betroffen
- Rund 100.000 Beschäftigte im ÖPNV
- Streik in Niedersachsen aufgrund einer Friedenspflicht bis Ende März nicht aktiv
Wie geht’s weiter?
- Streik wird in vielen Tarifbereichen auf Samstag ausgeweitet
- Verdi verhandelt weiter über Arbeitsbedingungen und Löhne
- Niedersachsen bleibt bis Ende März von Streikmaßnahmen unberührt
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