Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Aktionsplan gegen organisierte Kriminalität in Berlin
Berlin () – Die Grünen im Bundestag haben den neuen Aktionsplan der Bundesregierung gegen organisierte Kriminalität (OK) begrüßt.
Angesichts von Schäden in Milliardenhöhe müssten Drahtzieher von Drogen-, Waffen- und Menschenhandel so bekämpft werden, dass ihre Immobilien und Firmengeflechte „keine sicheren Häfen mehr sind“, sagte Marcel Emmerich, innenpolitischer Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, dem „Handelsblatt“ (Donnerstagausgabe). „Wer sie wirksam treffen will, muss ihnen über konsequente Finanzermittlungen und Vermögenseinziehung den Geldhahn zudrehen, um sie an ihrer Lebensader zu treffen.“
Das Bundeskabinett hatte am Mittwoch einen „Gemeinsamen Aktionsplan“ beschlossen, der unter anderem einen verbesserten Datenaustausch zwischen Zoll und Bundeskriminalamt (BKA) sowie den Einsatz Künstlicher Intelligenz vorsieht. Emmerich bezeichnete einen besseren Datenaustausch zwar als sinnvoll, mahnte jedoch eine rechtsstaatliche Absicherung an und sagte, dies sei nur ein Teil der Lösung.
„Was Deutschland braucht, ist eine schlagkräftige Struktur, die die Bekämpfung von Finanzkriminalität bundesweit bündelt, illegale Vermögen schnell aufspürt und konsequent einzieht“, sagte er. Er forderte mehr Personal, gemeinsame Ermittlungsgruppen und klare Zuständigkeiten über Landesgrenzen hinaus. Nur so ließen sich Doppelstrukturen vermeiden und „echte Schlagkraft statt Klein-Klein“ schaffen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Vorstellung des gemeinsamen Aktionsplans gegen Organisierte Kriminalität am 25.02.2026 |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Die Grünen im Bundestag begrüßen den neuen Aktionsplan der Bundesregierung gegen organisierte Kriminalität.
- Der Aktionsplan umfasst verbesserten Datenaustausch zwischen Zoll und Bundeskriminalamt sowie den Einsatz Künstlicher Intelligenz.
- Marcel Emmerich fordert eine schlagkräftige Struktur zur Bekämpfung von Finanzkriminalität und mehr Personal.
Warum ist das wichtig?
- Bekämpfung der organisierten Kriminalität ist notwendig wegen milliardenschwerer Schäden
- Effektive Maßnahmen wie Finanzermittlungen und Vermögenseinziehung sind entscheidend
- Verbesserung des Datenaustauschs und strukturierte Ansätze stärken die Schlagkraft gegen Kriminalität
Wer ist betroffen?
- Drahtzieher von Drogen-, Waffen- und Menschenhandel
- Bundeskriminalamt (BKA)
- Zoll
Zahlen/Fakten?
- Schäden in Milliardenhöhe durch organisierte Kriminalität
- Verbesserung des Datenaustauschs zwischen Zoll und BKA
- Förderung von Finanzermittlungen und Vermögenseinziehung
Wie geht’s weiter?
- Verbesserung des Datenaustauschs zwischen Zoll und BKA
- Verstärkung von Personal und gemeinsamen Ermittlungsgruppen
- Umsetzung einer schlagkräftigen Struktur zur Bekämpfung von Finanzkriminalität
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