Regierung verstärkt Kampf gegen Drogen- und Finanzkriminalität

24. Februar 2026
1 min Lesezeit

Regierung verstärkt Kampf gegen Drogen- und Finanzkriminalität

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Politik: Neue Maßnahmen gegen organisierte Kriminalität in Berlin

() – Die Bundesregierung will das Einziehen und Sicherstellen von Vermögenswerten krimineller oder unklarer Herkunft erleichtern. Das geht aus einer Strategie zur „Neuausrichtung der Bekämpfung von Organisierter Kriminalität sowie Finanz- und Rauschgiftkriminalität“ hervor, die nun vom Kabinett beschlossen werden soll und über die „Politico“ berichtet. Die Pläne wollen Finanzminister Lars Klingbeil (SPD), Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) und Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) an diesem Mittwoch präsentieren.

„Wir vereinfachen und stärken die Regelungen zur Einziehung krimineller Vermögenswerte und schaffen neue Regelungen für administrative Ermittlungen und Sicherstellung von Vermögen unklarer Herkunft“, heißt es in dem Papier. „Wir erleichtern Sicherungsmaßnahmen und den Zugriff auf Vermögenswerte bereits im Verwaltungsverfahren.“ Weiter heißt es, „insbesondere bei auffälligen Vermögens-Einkommens-Diskrepanzen und Bezügen zur organisierten Kriminalität“ solle eine Beweislastumkehr beim Einziehen von Vermögen unklarer Herkunft eingeführt werden.

Nach Angaben aus Regierungskreisen geht es darum, etwa Immobilien, Luxusautos oder Bargeld sicherzustellen, sobald entsprechende Ermittlungen aufgenommen werden. Dies soll erfolgen können, wenn die legale Herkunft der Vermögenswerte nicht nachgewiesen werden kann.

Zwischen Zoll und Bundeskriminalamt soll es „zweckgebundene und rechtssichere direkte Zugriffe auf Daten“ geben. „Wir werden die notwendigen nationalen Rechtsänderungen in die Wege leiten, damit Zoll und BKA im Einklang mit den verfassungsrechtlichen Vorgaben auf die hierfür erforderlichen Daten zugreifen können.“ Die Bundesregierung plant zudem ein gemeinsames Kompetenzzentrum zwischen Zoll und BKA sowie ein „Ermittlungszentrum Geldwäsche“ beim Zoll.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Zoll (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundesregierung plant Maßnahmen zur Erleichterung der Einziehung von Vermögenswerten krimineller Herkunft.
  • Neues Konzept zur Bekämpfung von organisierter Kriminalität und Finanzkriminalität wird beschlossen.
  • Zusammenarbeit zwischen Zoll und Bundeskriminalamt soll durch direkten Zugriff auf Daten gestärkt werden.

Warum ist das wichtig?

  • Erleichterung der Einziehung und Sicherstellung von Vermögenswerten krimineller Herkunft.
  • Stärkung von Maßnahmen gegen organisierte Kriminalität und Unklarheiten in der Vermögensherkunft.
  • Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Zoll und Bundeskriminalamt für effektive Ermittlungen.

Wer ist betroffen?

  • Kriminelle mit unklarer Herkunft von Vermögenswerten
  • Eigentümer von Immobilien, Luxusautos oder Bargeld
  • Strafverfolgungsbehörden wie Zoll und BKA

Zahlen/Fakten?

  • Vereinfachung der Regelungen zur Einziehung krimineller Vermögenswerte
  • Einführung einer Beweislastumkehr bei Vermögen unklarer Herkunft
  • Geplantes Kompetenzzentrum zwischen Zoll und BKA

Wie geht’s weiter?

  • Präsentation der Strategie durch Finanzminister, Justizministerin und Innenminister am Mittwoch
  • Umsetzung von Regelungen zur Einziehung und Sicherstellung von Vermögenswerten unklarer Herkunft
  • Schaffung eines gemeinsamen Kompetenzzentrums zwischen Zoll und BKA
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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