Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Veränderungen im Sachverständigenrat in Berlin
Berlin () – Der Berater von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD), Jens Südekum, bedauert, dass der Vertrag der Wirtschaftsweisen Ulrike Malmendier nicht verlängert wird.
„Ich bedaure das Ausscheiden von Ulrike Malmendier sehr“, sagte Südekum der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe). „Vor ihrer Berufung 2022 gab es viel politisches Gezerre und eine lange Vakanz im Sachverständigenrat. Es war damals ein großer Coup, dass es gelang, eine Top-Wissenschaftlerin vom Kaliber Malmendiers zu berufen. Sie brachte einen frischen und vor allem akademisch fundierten Blick von außen in die Debatte ein, schrieb zum Beispiel das Konzept für die Frühstartrente.“
Südekum, der Ökonomie-Professor an der Universität Düsseldorf ist, warnte vor den Folgen: „Dass ihre Mitarbeit im Sachverständigenrat jetzt so abrupt enden könnte, sendet kein gutes Signal in die Wissenschaft.“
Bundeswirtschaftsministerium und Kanzleramt blockieren laut „Handelsblatt“ die Verlängerung von Malmendiers Amtszeit.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ulrike Malmendier (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Vertrag von Ulrike Malmendier als Wirtschaftsweise wird nicht verlängert
- Jens Südekum bedauert das Ausscheiden und warnt vor negativen Folgen für die Wissenschaft
- Bundeswirtschaftsministerium und Kanzleramt blockieren die Verlängerung von Malmendiers Amtszeit
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- Verlust einer renommierten Wissenschaftlerin im Sachverständigenrat
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Wer ist betroffen?
- Ulrike Malmendier
- Jens Südekum
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- Bundeswirtschaftsministerium und Kanzleramt blockieren die Verlängerung
- Warnung vor negativen Signalen in die Wissenschaft
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