Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Merz‘ China-Besuch und Menschenrechte
Berlin () – Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner erwartet von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), dass er auf seiner China-Reise Meinungsverschiedenheiten offen anspricht.
„Bundeskanzler Friedrich Merz muss in Peking Klartext reden“, sagte Brantner dem „Spiegel“. „Wer Deutschland vertritt, muss beides einfordern – Fairness im Handel und Respekt vor den grundlegenden Menschenrechten und der europäischen Friedensordnung.“
China verzerre den Wettbewerb systematisch, kritisiert die Grünen-Chefin. Europäische Unternehmen würden vom öffentlichen Markt in vielen Sektoren weitgehend ausgeschlossen, etwa im Gesundheitsbereich, während chinesische Firmen in der EU selbstverständlich an öffentlichen Vergaben teilnähmen.
„Herr Merz muss deutlich machen: Es braucht fairen Wettbewerb“, forderte Brantner. „Wer unsere Offenheit nutzt, muss seine Märkte ebenfalls öffnen. Sonst sind auch wir gezwungen, unseren Markt vor China zu schützen.“
Die Grünen-Vorsitzende sagte, sie erwarte darüber hinaus, „dass Friedrich Merz die Menschenrechtslage offensiv anspricht ebenso wie die Rolle Chinas im Angriffskrieg gegen die Ukraine„.
Der Kanzler will am Dienstagabend zu einem zweitägigen Antrittsbesuch nach China aufbrechen. Er soll von einer großen Wirtschaftsdelegation begleitet werden.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Franziska Brantner (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Franziska Brantner erwartet von Bundeskanzler Friedrich Merz, dass er in Peking Meinungsverschiedenheiten anspricht.
- Sie kritisiert die systematische Verzerrung des Wettbewerbs durch China und fordert fairen Wettbewerb.
- Brantner erwartet, dass Merz die Menschenrechtslage und die Rolle Chinas im Ukraine-Konflikt anspricht.
Warum ist das wichtig?
- Förderung fairen Wettbewerbs im internationalen Handel
- Ansprechen von Menschenrechtsfragen durch politische Führung
- Schutz europäischer Märkte vor unfairen Praktiken
Wer ist betroffen?
- Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
- Europäische Unternehmen
- China
Zahlen/Fakten?
- Kanzler Merz erwartet eine klare Ansprache in Peking
- Merz muss Menschenrechtslage und Rolle Chinas im Ukraine-Konflikt thematisieren
- Merz wird von einer großen Wirtschaftsdelegation begleitet
Wie geht’s weiter?
- Friedrich Merz soll Meinungsverschiedenheiten offen ansprechen.
- Betonung auf fairem Wettbewerb und Menschenrechten.
- Klärung der Rolle Chinas im Ukraine-Konflikt.
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