Berlin - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik Berlin: Neues Gesetz für Wohnraum schaffen
Berlin () – Die Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat einen Gesetzentwurf zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums beschlossen und eingebracht. Das sogenannte Sicher-Wohnen-Gesetz sieht verpflichtende Mietquoten für große gewerbliche Vermieter vor, wie die Fraktion mitteilte.
Konkret sollen Vermieter mit mehr als 50 Wohnungen verpflichtet werden, 30 bis 50 Prozent ihrer freiwerdenden Wohnungen zu sozialverträglichen Mieten an Haushalte mit einem Wohnberechtigungsschein (WBS) zu vermieten.
Nach Angaben der Fraktion sind etwa 60 Prozent der Berliner Haushalte berechtigt. Das Gesetz sieht zudem die Einrichtung eines Landesamts für Mieterschutz vor, das unter anderem gegen Mietwucher vorgehen soll.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Elif Eralp kritisierte, der Senat von Kai Wegner tue zu wenig gegen die Wohnungsnot.
Der Sprecher für Mieten, Niklas Schenker, sagte, mit den Quoten würden jährlich 17.000 zusätzliche bezahlbare Wohnungen geschaffen. Der Gesetzentwurf basiert auf Studien und einer juristischen Begründung, die eine Wohnungsnotlage in Berlin beschreiben.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Hausfassade (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat Gesetzentwurf für bezahlbaren Wohnraum beschlossen.
- Größere Vermieter sollen 30 bis 50 Prozent ihrer freiwerdenden Wohnungen zu sozialverträglichen Mieten anbieten.
- Einrichtung eines Landesamts für Mieterschutz geplant.
Warum ist das wichtig?
- Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Haushalte mit Wohnberechtigungsschein
- Verpflichtung großer Vermieter zur Bereitstellung von sozialverträglichen Mieten
- Jährliche Schaffung von 17.000 zusätzlichen bezahlbaren Wohnungen
Wer ist betroffen?
- große gewerbliche Vermieter mit mehr als 50 Wohnungen
- Haushalte mit einem Wohnberechtigungsschein (WBS)
- Berliner Haushalte (ca. 60 Prozent)
Zahlen/Fakten?
- 30 bis 50 Prozent der freiwerdenden Wohnungen sollen zu sozialverträglichen Mieten vermietet werden
- 60 Prozent der Berliner Haushalte sind berechtigt für einen Wohnberechtigungsschein (WBS)
- Jährlich sollen 17.000 zusätzliche bezahlbare Wohnungen geschaffen werden
Wie geht’s weiter?
- Umsetzung des Sicher-Wohnen-Gesetzes
- Schaffung von 17.000 zusätzlichen bezahlbaren Wohnungen jährlich
- Einrichtung eines Landesamts für Mieterschutz
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