Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Politik: Kampf gegen Wuchermieten in Berlin
Berlin () – Linken-Chef Jan van Aken hat an Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) appelliert, den von ihr angekündigten Kampf gegen Wuchermieten schnell anzugehen. „Bisher hat Frau Hubertz den Kampf gegen Mietwucher auf die lange Bank geschoben und in der Mietkommission versteckt. Die Ministerin hat das Problem anscheinend erkannt – jetzt muss sie auch den Mumm haben, was zu ändern“, sagte van Aken den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben).
Konkret fordert van Aken die Anhebung des Bußgeldes bei Mietwucher auf 100.000 Euro. „Sofort kann die Regierung das Gesetz ändern, sodass der Mieter nicht mehr nachweisen muss, dass der Vermieter eine Notlage ausnutzt. So kann in Zukunft im Streitfall einfach angenommen werden, was überall Realität ist: dass es eine Mieten-Notlage gibt“, sagte er. Der Kampf gegen Mietwucher müsse zur Chefsache werden, forderte der Linken-Chef, schließlich sei es ein „systematisches Unrecht“, das vielen Mietern angetan werde. „Die Zeit der Ausreden ist vorbei. Wer weiter wegschaut, macht sich mitschuldig am Mietennotstand in diesem Land“, so van Aken.
Hubertz hatte in den Funke-Zeitungen angekündigt, gegen Wuchermieten, Indexmieten und möblierte Vermietungen vorgehen zu wollen. „Justizministerin Stefanie Hubig hat die Mietpreisbremse für vier Jahre verlängert. Aber das reicht noch nicht. Wir müssen auch gegen Mietwucher vorgehen“, hatte Hubertz gesagt. Es brauche auf dem Wohnungsmarkt „gerechte Spielregeln.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Graffiti mit Schriftzug „Mieten runter“ (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Linken-Chef Jan van Aken kritisiert Bundesbauministerin Verena Hubertz für langsames Handeln gegen Mietwucher.
- Van Aken fordert Anhebung des Bußgeldes bei Mietwucher auf 100.000 Euro und einfachere Nachweispflichten für Mieter.
- Hubertz plant Maßnahmen gegen Wuchermieten und hat die Mietpreisbremse verlängert, sieht aber weiteren Handlungsbedarf.
Warum ist das wichtig?
- Bekämpfung von Mietwucher schützt Mieter vor finanzieller Ausbeutung.
- Anhebung von Bußgeldern könnte präventiv wirken und Gesetzesänderungen erleichtern.
- Fokus auf Wohnungsmarktreform fördert gerechte Mietverhältnisse.
Wer ist betroffen?
- Mieter
- Vermieter
- Bundesbauministerin Verena Hubertz
Zahlen/Fakten?
- Bußgeld bei Mietwucher soll auf 100.000 Euro angehoben werden
- Justizministerin hat Mietpreisbremse für vier Jahre verlängert
- Forderung nach schnelleren Maßnahmen gegen Wuchermieten
Wie geht’s weiter?
- Schnelles Handeln gegen Wuchermieten fordern
- Anhebung des Bußgeldes auf 100.000 Euro
- Gesetzesänderung zur Erleichterung der Nachweisführung bei Mietwucher
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