Luftverkehrssteuer: Lufthansa plant keine günstigeren Tickets

22. November 2025
1 min Lesezeit

Luftverkehrssteuer: Lufthansa plant keine günstigeren Tickets

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Lufthansa-Perspektiven nach Steueränderung

() – Nach dem Koalitionsbeschluss, die Luftverkehrssteuer zum 1. Juli 2026 zu senken, nimmt die Lufthansa Abstand von Überlegungen zu weiteren Streckenstreichungen.

„Wir werden im Sommerflugplan keine weiteren innerdeutschen Strecken streichen“, sagte der Chef der deutschen Lufthansa-Kernmarke, Jens Ritter, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Strecken, die aufgrund der hohen Standortkosten bedroht waren, bleiben erhalten.“

Konkret nannte der Vorstandsvorsitzende von Lufthansa Airlines die Verbindung von nach Münster/. Auch für den Flughafen sehe es gut aus. An den Flughäfen und Hannover würde das Angebotsniveau ebenfalls gehalten werden können, selbiges gelte bei der Lufthansa Group-Tochter Eurowings für die Flughäfen Stuttgart und Hamburg.

Die bereits im Oktober beschlossenen Streichungen von rund 50 Zubringerflügen pro Woche im Sommerflugplan 2026 blieben aber bestehen, so Ritter. Dabei handele es sich um Frequenzkürzungen. Die Flughäfen würden weiterhin angeflogen werden, aber in einer geringeren Taktung.

Forderungen nach einem sofortigen Preisnachlass bei den Flugtickets, wie sie aus Teilen der Union nach dem Koalitionsbeschluss erhoben worden waren, erteilte Ritter dagegen eine Absage. „Für eine Prognose, ob die Preise sinken werden, ist es noch zu früh“, sagte er.

Mit der Rücknahme der Erhöhung der Luftverkehrssteuer sei es nicht getan. Wichtig sei, dass nun auch die Gebühren für die Flugsicherung und die Sicherheitskontrollen an den Flughäfen gesenkt würden. Der Preis eines Tickets hänge darüber hinaus auch von Faktoren wie den Frequenzen, der Nachfrage sowie anderen Produktions- und Standortkosten ab.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Lufthansa-Flugzeuge (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Lufthansa streicht keine weiteren innerdeutschen Strecken im Sommerflugplan 2026.
  • Verbindung von München nach Münster/Osnabrück bleibt erhalten.
  • 50 bereits beschlossene Zubringerflüge pro Woche werden weiterhin gestrichen.

Warum ist das wichtig?

  • Vermeidung weiterer Streckenstreichungen stabilisiert das innerdeutsche Flugnetz
  • Erhalt bestimmter Flughäfen fördert regionale Anbindung und Mobilität
  • Preispolitik bleibt ungewiss, daher ist eine Nachverfolgung der Kosten wichtig

Wer ist betroffen?

  • Lufthansa
  • Flughafen Dresden, Bremen, Hannover, Stuttgart, Hamburg
  • Passagiere der innerdeutschen Strecken

Zahlen/Fakten?

  • Luftverkehrssteuer wird zum 1. Juli 2026 gesenkt.
  • Keine weiteren innerdeutschen Streckenstreichungen im Sommerflugplan.
  • Rund 50 Zubringerflüge pro Woche im Sommerflugplan 2026 werden gestrichen.

Wie geht’s weiter?

  • Keine weiteren innerdeutschen Streckenstreichungen im Sommerflugplan 2026
  • Beibehaltung des Angebotsniveaus an mehreren Flughäfen
  • Keine Prognose über mögliche Preisnachlässe bei Flugtickets
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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