Dax lässt geringfügig nach – Autohersteller im Aufwind

24. Februar 2026
1 min Lesezeit

Dax lässt geringfügig nach – Autohersteller im Aufwind

Wirtschaft - Was ist passiert – was dahinter steckt

Wirtschaft: Dax unter Druck in Frankfurt

Frankfurt/Main () – Am Dienstag hat der Dax geringfügig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 24.986 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von wenigen Punkten im Vergleich zum Vortagesschluss.

„Die Verunsicherung im Zollthema bleibt am zweiten Handelstag der Woche groß“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Was die Zölle angeht, lautet die zentrale Frage, wie ein Abkommen zwischen den USA und der Europäischen Union vereinbart werden kann, wenn es nun überhaupt keine Klarheit mehr gibt.“

Zusätzlich belaste weiterhin die Situation im Nahen Osten und der zunehmende Druck auf die Softwarebranche durch das Vorrücken der Künstlichen Intelligenz die Stimmung, so Lipkow. „Der Aktienmarkt wird derzeit von zu vielen unterschiedlichen Seiten in die Zange genommen. Die Investoren bleiben zwar weiterhin vorsichtig optimistisch, aber in ihrer Aktienauswahl sehr selektiv. Die Ausgangssituation für eine fortgesetzte Konjunkturerholung in könnte sich durch neue Handels- und Zollstreitigkeiten wieder eintrüben.“

In der derzeitigen Gemengelage gehörten die Autohersteller und Zulieferer zu den Gewinnern im Dax, da die neuen US-Strafzölle unter den ursprünglich vereinbarten Sätzen liegen, erklärte der Analyst. „Insgesamt sind die Anleger nicht von den neuen Zöllen beeindruckt, als viel mehr von den potenziellen Konflikten, die daraus in Zukunft entstehen könnten.“

Bis kurz vor Handelsschluss standen die Papiere von Continental und Symrise an der Spitze der Handelsliste. Am Tabellenende fanden sich die Aktien von Fresenius Medical Care und MTU.

Unterdessen sank der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im März kostete 31 Euro und damit drei Prozent weniger als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis sank ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 71,05 US-Dollar, das waren 44 Cent oder 0,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag kaum verändert: Ein Euro kostete 1,1787 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8484 Euro zu haben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Frankfurter Börse

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Dax hat am Dienstag leicht nachgelassen und schloss bei 24.986 Punkten.
  • Verunsicherung im Zollthema und Situation im Nahen Osten belasten die Stimmung am Aktienmarkt.
  • Gas- und Ölpreise sind gesunken.

Warum ist das wichtig?

  • Verunsicherung im Zollthema beeinflusst den Markt.
  • Potenzielle Handelskonflikte könnten die Konjunkturerholung gefährden.
  • Veränderungen bei Gas- und Ölpreisen haben Auswirkungen auf Verbraucherpreise.

Wer ist betroffen?

  • Investoren
  • Autohersteller und Zulieferer
  • Softwarebranche

Zahlen/Fakten?

  • Dax bei 24.986 Punkten, leicht im Minus zum Vortag
  • Gaspreis: 31 Euro/MWh, -3% zum Vortag
  • Ölpreis Brent: 71,05 USD/Fass, -0,6% zum Vortag

Wie geht’s weiter?

  • Verhandlungsfortschritte zwischen USA und EU über Zölle abwarten
  • Beobachtung der Reaktionen auf die Situation im Nahen Osten und deren Einfluss auf den Markt
  • Entwicklung eines klaren Trends für Investitionen in der Softwarebranche und den Automobilsektor analysieren
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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