Rechnungshof kritisiert massive Cyberrisiken bei Autobahn GmbH

17. Februar 2026
1 min Lesezeit

Rechnungshof kritisiert massive Cyberrisiken bei Autobahn GmbH

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Cybersecurity-Mängel bei Autobahn GmbH Berlin

() – Der Bundesrechnungshof sieht die Autobahn GmbH nicht ausreichend gegen Cyberangriffe gewappnet. „Die Autobahn GmbH hat versäumt, wesentliche Aspekte entsprechender Entscheidungen wie Informations- und Cybersicherheit, Souveränität und langfristige Wirtschaftlichkeit als strategisches Ziel zu berücksichtigen“, heißt es in einem vertraulichen Bericht der Prüfer, über den das „Handelsblatt“ (Mittwochausgabe) berichtet.

Angesichts der verschärften Sicherheitslage seit dem russischen Angriff auf die wiege das schwer. Die Gesellschaft habe „nicht untersucht, ob diese erhöhten IT-Sicherheitsforderungen Auswirkungen auf ihre IT-Strategie hatten“, heißt es in dem Bericht weiter. Dabei steuere das bundeseigene Unternehmen über digitale Systeme den Verkehr auf mehr als 13.000 Kilometern Autobahn – inklusive Leitstellen und Tunnelzentralen. Ein erfolgreicher Cyberangriff könnte Verkehrsanzeigen manipulieren, Tunnel lahmlegen und Lieferketten empfindlich stören. In einer militärischen Krise wären funktionierende Autobahnen zudem zentral für den Transport von Truppen und Material durch .

Laut Bericht fehlt bis heute eine klare IT-Gesamtverantwortung. „Die Autobahn GmbH hat keiner Organisationseinheit die zentrale Gesamtverantwortung für die IT zugewiesen“, kritisieren die Prüfer. Stattdessen seien „drei unterschiedliche Geschäftsführungen“ zuständig gewesen. Hinweise externer Prüfer und der internen Revision seien nicht konsequent umgesetzt worden. „Stattdessen überließ sie es den jeweiligen Niederlassungen, diese zu beheben.“

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Autobahn GmbH (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • Bundesrechnungshof kritisiert unzureichende Cyberabwehr der Autobahn GmbH.
  • Wichtige Aspekte wie Informationssicherheit und langfristige Wirtschaftlichkeit wurden nicht berücksichtigt.
  • Fehlende zentrale IT-Gesamtverantwortung und unzureichende Umsetzung externer Prüferhinweise.

Warum ist das wichtig?

  • Unzureichender Schutz gegen Cyberangriffe gefährdet kritische Infrastruktur.
  • Fehlende zentrale IT-Gesamtverantwortung könnte zu ineffizientem Umgang mit Sicherheitsrisiken führen.
  • Mangelnde Berücksichtigung von Cyber-Sicherheitsaspekten könnte in Krisensituationen gravierende Folgen haben.

Wer ist betroffen?

  • Autobahn GmbH
  • Verkehrsteilnehmer
  • Unternehmen, die auf die Autobahn angewiesen sind

Zahlen/Fakten?

  • 13.000 Kilometer Autobahn werden digital gesteuert
  • Fehlende zentrale IT-Gesamtverantwortung bei der Autobahn GmbH
  • Versäumnis, IT-Sicherheitsforderungen nach dem Ukraine-Konflikt zu prüfen

Wie geht’s weiter?

  • Überprüfung der IT-Strategie auf erhöhte Sicherheitsanforderungen durchführen
  • Zentrale IT-Gesamtverantwortung klar festlegen
  • Umsetzung der Empfehlungen interner und externer Prüfer sicherstellen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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