Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheitspolitik in der Ukraine-Krise
München () – Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sieht die ukrainische Front „festgefahren“. „Russland setzt wahnsinnig viele Soldaten ein, um ganz geringfügig voranzukommen“, sagte er am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz den Sendern RTL und ntv. Sie verlieren demnach monatlich 30.000 Soldaten, entweder verletzt oder tot, kommen aber dafür kaum voran.
„Gleichzeitig aber, und das ist viel beängstigender und bedrohlicher für die Zivilbevölkerung in der Ukraine, nehmen die Angriffe mit Drohnen, Marschflugkörpern und anderem jede Nacht zu. Menschen sterben in den Wohnungen, weil sie erfrieren. Das ist blanker Terrorismus gegen die Zivilbevölkerung und hat mit einer militärischen Auseinandersetzung nichts mehr zu tun.“ Russland tue das, um die Moral der ukrainischen Bevölkerung zu brechen. Und gleichzeitig signalisiere es damit aber auch mehr als deutlich, dass es keinerlei Interesse daran habe, zu einem Frieden oder zu einem Ende des Krieges zu kommen.
Pistorius sieht Hinweise, dass Russland diesen Krieg ökonomisch nicht mehr lange fortführen kann. „Es wäre sehr verwunderlich, wenn Russland das noch sehr, sehr lange durchhalten würde. Wir sind gefordert, die Sanktionen immer wieder zu überprüfen, ob sie ausreichen, ob sie ausreichend überwacht sind.“ Man müsse die Zufuhr von Geld über Gas und Ölverkäufe „möglichst schnell, endgültig und absolut stoppen“, weil das die Zufuhr für den Krieg sei, die Geldzufuhr, die Russland brauche. „Und deswegen wird es darauf ankommen, dass wir da konsequent bleiben“, sagte Pistorius.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Boris Pistorius am 13.02.2026 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sieht die ukrainische Front als "festgefahren".
- Russia verliert monatlich 30.000 Soldaten, führt aber weiterhin Angriffe auf die Zivilbevölkerung durch.
- Er warnt, dass Russland möglicherweise den Krieg ökonomisch nicht lange fortführen kann und fordert konsequente Sanktionen.
Warum ist das wichtig?
- Dringlichkeit der Unterstützung für die Ukraine zur Verbesserung der Zivilbevölkerungslage.
- Notwendigkeit, Sanktionen gegen Russland regelmäßig zu überprüfen und zu verschärfen.
Wer ist betroffen?
- Zivilbevölkerung in der Ukraine
- Soldaten der russischen Armee
- Menschen in der Ukraine, die unter den Angriffen leiden
Zahlen/Fakten?
- Russland verliert monatlich 30.000 Soldaten, entweder verletzt oder tot
- Angriffe mit Drohnen und Marschflugkörpern nehmen jede Nacht zu
- Sanktionen gegen Russland müssen ständig überprüft und verstärkt werden
Wie geht’s weiter?
- Russlands ökonomische Fortführung des Krieges wird infrage gestellt.
- Überprüfung und Verschärfung der Sanktionen gegen Russland sind gefordert.
- Stopp der Geldzufuhr durch Gas- und Ölverkäufe ist notwendig.
