Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Gesellschaft: Herausforderungen junger Männer in Deutschland
Berlin () – Bundesfamilien- und Bildungsministerin Karin Prien (CDU) warnt vor einer Generation abgehängter junger Männer.
„Was uns nicht passieren darf, ist, dass wir zunehmend eine Männergeneration bekommen, die sich als Verlierer empfindet und dadurch anfällig für autoritäre Weltbilder und extremistische Inhalte ist“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe). „Als Politik müssen wir jungen Männern zeigen, dass auch ihre Bedürfnisse wahrgenommen werden.“
Die Ministerin erläuterte: „In Großbritannien gibt es quasi keine Lohnlücke mehr zwischen Männern und Frauen. Nicht, weil die Gleichstellungspolitik wirkt, sondern weil die Jungen die Schule häufiger nicht schaffen und in der Folge seltener gut bezahlte Berufe finden.“ Sie fügte hinzu: „Bei Jungs gibt es außerdem eine höhere Selbstmordrate, sie werden häufiger krank, eher kriminell und neigen mehr zur Gewalttätigkeit. Eine moderne Gleichstellungspolitik darf deshalb nicht nur Frauen, sondern muss auch Männer in den Blick nehmen.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Junge Männer (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- Ministerin Karin Prien warnt vor abgehängten jungen Männern.
- Sie betont die Gefahren von extremistischen Weltbildern bei einer Verlierer-Generation.
- Gleichstellungspolitik muss auch Männer berücksichtigen, da diese höhere Selbstmordraten und Gesundheitsprobleme haben.
Warum ist das wichtig?
- Warnung vor einer Generation abgehängter junger Männer
- Prävention von autoritären Weltbildern und Extremismus
- Notwendigkeit, auch die Bedürfnisse junger Männer zu berücksichtigen
Wer ist betroffen?
- junge Männer
- Generation abgehängter junger Männer
- Männer mit höheren Selbstmordraten und sozialer Benachteiligung
Zahlen/Fakten?
- Höhere Selbstmordrate bei Jungen
- Häufigere Krankheit und Kriminalität bei Jungen
- Neigung zu Gewalttätigkeit bei Jungen
Wie geht’s weiter?
- Politik muss Bedürfnisse junger Männer wahrnehmen
- Gleichstellungspolitik soll nicht nur Frauen, sondern auch Männer ansprechen
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