Baden-Württemberg - Was ist passiert – was dahinter steckt
Behörden verleihen Zusatzbezeichnungen an Gemeinden
Stuttgart () – Innenminister Thomas Strobl hat sechs weiteren Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg offizielle Zusatzbezeichnungen verliehen. Damit können nun rund 130 Kommunen im Land solche charakterisierenden Beinamen führen, wie das Innenministerium am Freitag mitteilte.
Zu den neuen Zusatzbezeichnungen gehören ‚Die Ipfmessstadt‘ für Bopfingen im Ostalbkreis, ‚Bollenhutgemeinde‘ für Gutach (Schwarzwaldbahn) im Ortenaukreis und ‚Inselgemeinde‘ für Ilvesheim im Rhein-Neckar-Kreis.
Ebenfalls ausgezeichnet wurden Neuenburg am Rhein als ‚Zähringerstadt‘, Oberderdingen im Landkreis Karlsruhe mit ‚Waldenserort‘ für den Ortsteil Großvillars sowie Tettnang am Bodensee als ‚Hopfenstadt‘.
Die Gemeinden dürfen die Bezeichnungen ab dem 1. Dezember offiziell führen. Grundlage für die Vergabe ist eine Änderung der Gemeindeordnung aus dem Jahr 2020, die es Kommunen erleichtert, solche identitätsstiftenden Zusatzbezeichnungen zu beantragen.
Voraussetzung ist ein Gemeinderatsbeschluss mit Dreiviertelmehrheit und die Genehmigung durch das Innenministerium.
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