WHO startet globalen Appell für Gesundheitsnotfälle

3. Februar 2026
1 min Lesezeit

WHO startet globalen Appell für Gesundheitsnotfälle

Vermischtes - Was ist passiert – was dahinter steckt

Gesundheit in Konfliktregionen: WHO-Appell in Genf

Genf () – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat einen globalen Appell gestartet, um sicherzustellen, dass Millionen von Menschen in humanitären Krisen und Konflikten Zugang zu Gesundheitsversorgung erhalten.

Der Appell für 2026 ziele darauf ab, fast eine Milliarde US-Dollar zu sammeln, um auf 36 Notfälle weltweit zu reagieren, darunter 14 Notfälle der Stufe 3, die die höchste organisatorische Reaktion erfordern, teilte die WHO am Dienstag mit. Diese Notfälle umfassen demnach sowohl plötzlich auftretende als auch langwierige humanitäre Krisen, in denen der Gesundheitsbedarf kritisch ist.

WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus sagte, dass der Appell ein Aufruf sei, Menschen in Konflikten, Vertreibung und Katastrophen nicht nur Dienstleistungen zu bieten, sondern ihnen auch das Vertrauen zu geben, dass die Welt sie nicht im Stich lasse. „Das ist keine Wohltätigkeit. Es ist eine strategische Investition in Gesundheit und Sicherheit.“ Tatsächlich stelle der Zugang zu Gesundheitsversorgung die Würde wieder her, stabilisiere Gemeinschaften und biete einen Weg zur Genesung.

Die Prioritäten der WHO für die Notfallmaßnahmen im Jahr 2026 umfassen Länder wie , die Demokratische Kongo, Haiti, Myanmar, die besetzten Palästinensergebiete, Somalia, den Südsudan und den , , die Ukraine und den sowie anhaltende Ausbrüche von Cholera und Affenpocken.

Im Jahr 2025 unterstützten die WHO und ihre Partner nach eigenen Angaben 30 Millionen Menschen durch ihren jährlichen Notfallappell. Diese Mittel ermöglichten demnach lebensrettende Impfungen für 5,3 Millionen Kinder, 53 Millionen Gesundheitskonsultationen, die Unterstützung von über 8.000 Gesundheitseinrichtungen und den Einsatz von 1.370 mobilen Kliniken.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist passiert?

  • WHO startet globalen Appell für Zugang zu Gesundheitsversorgung in humanitären Krisen.
  • Ziel ist, 1 Milliarde US-Dollar für 36 Notfälle bis 2026 zu sammeln.
  • Prioritäten umfassen Krisenländer wie Afghanistan, DR Kongo, Haiti und Ukraine.

Warum ist das wichtig?

  • Zugang zu Gesundheitsversorgung in Krisensituationen ist lebenswichtig für betroffene Menschen.
  • Strategische Investitionen in Gesundheit und Sicherheit stärken Gemeinschaften und fördern Stabilität.
  • Unterstützung von Millionen Menschen kann lebensrettende Maßnahmen und Impfungen ermöglichen.

Wer ist betroffen?

  • Menschen in humanitären Krisen und Konflikten
  • Bewohner von Ländern wie Afghanistan, Demokratische Republik Kongo, Haiti, Myanmar, Syrien, Ukraine
  • 30 Millionen Menschen, die durch den Notfallappell unterstützt werden

Zahlen/Fakten?

  • Tarifziel für 2026: 1 Milliarde US-Dollar
  • Unterstützung für 36 Notfälle, 14 Stufe 3 Notfälle
  • Im Jahr 2025: 30 Millionen unterstützte Menschen, 5,3 Millionen Impfungen, 53 Millionen Gesundheitskonsultationen, 8.000 Gesundheitseinrichtungen, 1.370 mobile Kliniken

Wie geht’s weiter?

  • Finanzierung von fast einer Milliarde US-Dollar für 36 Notfälle anstreben
  • Unterstützung von Ländern mit kritischem Gesundheitsbedarf
  • Fortsetzung der Notfallmaßnahmen und Gesundheitsversorgung für betroffene Gemeinschaften
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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