Politik - Was ist passiert – was dahinter steckt
Sicherheitspolitik im Deutschen Bundestag
Berlin () – Die Fraktionen von SPD und Grünen sprechen sich für strengere Zugangskontrollen im Bundestag aus. „Die Sicherheitslage in Deutschland und Europa verschärft sich“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Dirk Wiese, der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Innenpolitisch wachsen Bedrohungen durch den erstarkenden Rechtsextremismus.“ Es sei das Gebot der Stunde, „in dieser schwierigen Gemengelage wachsamer und wehrhafter zu sein“, so Wiese.
Er befürworte ausdrücklich „noch klarere Regeln bei Zutrittsberechtigungen zu den Liegenschaften des Deutschen Bundestags ebenso wie bei Zuverlässigkeitsüberprüfungen von Mitarbeitern“, sagte der SPD-Politiker mit Blick auf Pläne von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU). „Schärfere Kontrollen gälten im Übrigen für alle Fraktionen. Aber, selbsterklärend: Die AfD-Fraktion als Sammelbecken von Straftätern und Volksverhetzern mit Spionagekontakten zu Russland und China steht hier besonders im Fokus.“
Die Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Fraktion, Irene Mihalic, sagte, sie beobachte eine fortschreitende Radikalisierung der AfD. „Durch ihre stärkere Präsenz im Parlament nach der letzten Bundestagswahl wird die Massivität der Bedrohung noch deutlicher“, so Mihalic.
„Eine Beschäftigung im Parlament, im Herzen unserer Demokratie, ist mit verfassungsfeindlichen Bestrebungen unvereinbar. Verfassungsfeindliche Personen dürfen in diesem Kontext nach meiner Auffassung, die ich mit der Bundestagspräsidentin teile, nicht vom Staat finanziert werden“, sagte sie. „Deshalb wollen wir gemeinsam mit den anderen Fraktionen erörtern, welche Rechtsgrundlagen man schaffen muss, um dies zu begrenzen und der Bundestagspolizei in begründeten Fällen die Möglichkeit zu geben, Informationen beim Verfassungsschutz einzuholen. Das wären starke Zeichen des Parlaments für eine wehrhafte Demokratie.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Deutscher Bundestag (Archiv) |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist passiert?
- SPD und Grüne fordern strengere Zugangskontrollen im Bundestag wegen gestiegener Sicherheitslage.
- Besondere Fokussierung auf die AfD aufgrund von rechtsextremen Tendenzen und Spionagekontakten.
- Diskussion über verfassungsfeindliche Personen im Parlament und mögliche rechtliche Maßnahmen.
Warum ist das wichtig?
- Verschärfung der Sicherheitslage in Deutschland und Europa
- Notwendigkeit klarerer Zutrittsregeln für den Bundestag
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Wer ist betroffen?
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Zahlen/Fakten?
- SPD und Grüne fordern strengere Zugangskontrollen im Bundestag
- Wiese: „Sicherheitslage in Deutschland und Europa verschärft sich“
- Mihalic: Beobachtung einer fortschreitenden Radikalisierung der AfD
Wie geht’s weiter?
- Überprüfung und Schaffung klarerer Zutrittsregelungen im Bundestag
- Erörterung rechtlicher Grundlagen zur Begrenzung verfassungsfeindlicher Aktivitäten
- Einholung von Informationen beim Verfassungsschutz durch die Bundestagspolizei
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